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| Software as a Service nicht immer ein Schnäppchen | |
| Preis von SaaS nicht einziges Kriterium bei Investitionen | |
07.07.2008, von Tanja Wolff
Immer mehr CIOs überlegen, auf Software as a Service (SaaS) zurückzugreifen, in der Hoffnung, damit Geld zu sparen. Dabei stellt sich die Frage, ob Miet-Software tatsächlich immer die günstigere Alternative ist. Das Beraterhaus Techconsult hat in einer Studie genau diesen Punkt untersucht und kommt zu dem Ergebnis: Nein, es kommt darauf an.
| Bei Mail-Servern bekommt man eine SaaS-Lösung auch schon für die Hälfte oder ein Drittel des On-Premise-Angebots. |
"Fragt man IT-Leiter von durchschnittlich großen Unternehmen, so ist deren Bild von Software as a Service-Angeboten einigermaßen klar", berichtet Alexander Kubsch von Techconsult. SaaS-Produkte bieten demnach meist die wichtigsten Funktionalitäten, lassen sich aber kaum individuell anpassen. Dafür sind sie einfach und schnell integrierbar und vor allem Eins: günstig.
Kosteneinsparungen stehen also ganz klar auf Platz Eins bei den Entscheidungen für Investitionen in SaaS. Allerdings ist es für den Anwender generell schwierig, diese Kosten tatsächlich zu überblicken, gibt Kubsch zu Bedenken.
Denn SaaS-Modelle werden in der Regel pro Anwender und Monat berechnet. Klassische On-Premise-Installationen im eigenen Rechenzentrum dagegen werden einmal gekauft. Dabei fallen aber außer dem einmaligen Kaufpreis noch meist interne Kosten für den Betrieb der Software und in der Regel jährliche Wartungsgebühren an.
Techconsult hat deshalb Anwender zu den Gesamtkosten einer On-Premise-Installation zweier verbreiteter Lösungsbereiche befragt: zu Mail-Servern und Customer-Relationship-Management-Lösungen sowie deren geplanter Laufzeit. Daraus lassen sich die Kosten pro Anwender und Monat berechnen und mit SaaS-Angeboten vergleichen.
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