| Inhalt dieses Artikels: | |
| Manuelle Prozesse treiben Compliance-Kosten | |
| Manuelle Abläufe dominieren | |
27.11.2008, von Andreas Schaffry
Bei der Einhaltung von Compliance-Vorgaben dominieren nach wie vor weitgehend manuelle Prozesse. Das ist zeitaufwändig und kostenintensiv wie eine Studie herausfand.
| Weltweit tätige Großkonzerne müssen im Schnitt etwa 45 Regularien sowie Branchenstandards erfüllen. |
Unternehmen klagen über steigende Compliance-Ausgaben. Ursache hierfür sind meist neue Regularien. Das gaben 41 Prozent der Befragten aus Nordamerika in einer Studie an, die GMG Insights im Auftrag von Computer Associates durchführte. In Europa sowie Zentral- und Südamerika ächzen 40 Prozent beziehungsweise 29 Prozent der Unternehmen unter erhöhten Compliance-Kosten.
Auch 55 Prozent der Unternehmen aus dem asiatisch-pazifischen Raum geben mehr Geld für Compliance aus. Ein Grund dafür ist, dass im Frühjahr 2008 die japanische Regierung J-SOX, eine Sicherheits-Gesetzesinitiative für börsennotierte Unternehmen in Japan, in Kraft setzte.
Für rund die Hälfte aller weltweit Befragten hat die Erfüllung der Anforderungen aus dem Sarbanes-Oxley Act von 2002 (SOX) die größten Auswirkungen auf die Kosten, die IT-Organisation sowie das Gesamtgeschäft.
Auch australische Richtlinien wie CLERP-9, AS4360 und ACSI33 wirken sich spürbar auf die Compliance-Kosten in den Unternehmen aus, ebenso die aus Basel II resultierenden Anforderungen der Banken. Als weitere Ursache für gestiegene Compliance-Anforderungen nannten die Befragten die Änderung von Richtlinien.
| Inhalt dieses Artikels: | |
| Manuelle Prozesse treiben Compliance-Kosten | |
| Manuelle Abläufe dominieren | |
| Seite: 1 | 2 | ![]() |
| ||||