| Inhalt dieses Artikels: | |
| Sechs Wege, seinen Lebenslauf zu ruinieren | |
| Was veraltet ist, gehört nicht in die Bewerbung | |
| Keine Angst vor Wiederholungen | |
11.06.2009, von Andrea König
Bewerbungsexperte Greg Schaffer hat für unsere US-Schwesterpublikation Computerworld sechs typische Bewerbungsfehler von ITlern zusammengestellt und kommentiert. Ein Tipp: Akronyme wenigstens erklären können.
Ich habe auf der Suche nach einem neuen Netzwerk-Administrator gerade soeben mehr als 40 Lebensläufe unter die Lupe genommen und weniger als die Hälfte von ihnen kam in die engere Auswahl. Einige sortierte ich aus, weil ihnen schlicht die Erfahrung für den Job fehlte. Bei anderen lag es aber eindeutig an den Bewerbungsunterlagen.
| Greg Schaffer verrät, was in die Bewerbung gehört und was nicht. Foto: |
Bestimmte traditionelle Ratschläge gelten seit eh und je für Bewerber: Die Rechtschreibung sollte stimmen, der Struktur sollte schlüssig sein und das Schriftbild einheitlich. Manchmal bringt man auch einfach zu wenig Erfahrung für eine Stelle mit. In der IT vergrößert man seine Job-Chancen beträchtlich, wenn man einige gängige Fehler vermeidet.
Fehler 1: Sie haben kein Ziel
In einer Bewerbung für die Stelle eines Netzwerk-Administrators wünsche ich mir bei den Zielen einen Abschnitt, der sich konkret auf die Stelle bezieht. Phrasen à la "Ich suche eine interessante und herausfordernde Position" interessieren mich nicht. Das sagt nicht über einen Kandidaten aus.
Nehmen Sie Bezug auf die Wunsch-Stelle. Das zeigt, dass sie sich mit dem Unternehmen auseinandergesetzt haben. Wenn Sie Netzwerk-Administrator an einem Community College werden wollen, könnten Sie das etwa so schreiben: "Ich möchte mit meiner Erfahrung das Netzwerk erweitern und erhalten und auf diese Weise so die Mission der Schule zu unterstützen."
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