SaaS-Anwender

Gartner räumt SaaS-Mythen auf

Anwender unzufrieden mit SaaS-Lösungen

13.08.2009, von

Die Implementierung dauert zu lange, Service-Kosten sind zu hoch und die Lösungen lassen sich schlecht integrieren. Unternehmen schaffen teilweise die Anwendungen wieder ab.

Fast könnte man meinen, dass Software as a Service (SaaS) inzwischen Mainstream sei. Doch die Erfahrungen von Unternehmen zeigen, dass es nicht das vielgepriesene Patentrezept ist.

SaaS-Lösungen fliegen raus

58 Prozent der Unternehmen, die bereits SaaS-Lösungen einsetzen, wollen innerhalb der nächsten zwei Jahre keine neuen SaaS-Anwendungen einführen. Jeweils fünf Prozent gaben an, dass sie laufende SaaS-Projekte abbrechen oder deren Projektumfang deutlich verkleinern wollen. Der Grund: Viele Unternehmen, insbesondere Mittelständler, sind mit den eingesetzten SaaS-Lösungen nur bedingt zufrieden.

Nur rund ein Drittel plant die Anschaffung von SaaS-Lösungen, in erster Linie um IT-Betriebskosten zu senken. Zu diesen Kernergebnissen kommt die Studie "Dataquest Insight: SaaS Adoption Trends in the U.S and the U.K.".

Anwender sind oft nicht zufrieden

Insgesamt sind die Firmen mit SaaS-Lösungen nur mäßig zufrieden. Auf einer Skala von eins bis sieben ermittelten die Marktforscher über alle Bereiche hinweg einen Durchschnittswert von 4,72. Die Zufriedenheit der Anwender wurde dabei anhand von 16 Kriterien untersucht. Dazu zählen unter anderem Aspekte wie Funktionalität, Antwortzeiten von Providern, Stabilität und Performance, Total Cost of Ownership (TCO), Einführungszeit sowie jährliche Kosten für den Service.

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