Management-Unterstützung ist erfolgsentscheidend

Maschinen- und Anlagenbauer machen schlechte Erfahrungen mit CRM-Projekten

11.10.2005

Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus wollen mit Customer-Relationship-Management (CRM)-Projekten ihre Produktivität in den Bereichen Marketing, Vertrieb und Service erhöhen. Das ist das Ergebnis einer Befragung des IT-Dienstleisters Highq-IT. Allerdings haben bisher erst zehn Prozent der 77 Teilnehmer ein CRM-Vorhaben erfolgreich abgeschlossen.

Rund 40 Prozent planen die Einführung mittelfristig. Bei rund einem Viertel der Befragten läuft "seit geraumer Zeit" ein CRM-Vorhaben. Jedoch sind nur die wenigsten mit ihren CRM-Projekten voll zufrieden.

Ein Viertel aller Befragten plant in den kommenden drei Jahren kein CRM-Projekt. (Quelle: Highq IT)Vergrößern
Ein Viertel aller Befragten plant in den kommenden drei Jahren kein CRM-Projekt. (Quelle: Highq IT)

Ein Drittel gab an, die Einführung erfolgreich abgeschlossen zu haben. Ein weiteres Drittel sah dagegen nur einen mäßigen Projekterfolg. 26 Prozent hielten weitere Anpassungen für notwendig. Elf Prozent sahen überhaupt keinen Erfolg.

Produktivitätssteigerungen sind der Motor für CRM-Projekte. Vergrößern
Produktivitätssteigerungen sind der Motor für CRM-Projekte.

Dabei gehen 76 Prozent davon, aus, dass CRM "abteilungsübergreifend" im Maschinen- und Anlagenbau künftig wichtiger werden wird als bisher. 18 Prozent glauben, dass CRM in bestimmten Bereichen eine höhere Bedeutung erlangen wird.

Mehr als zwei Drittel versprechen sich von CRM eine Produktivitätssteigerung im Marketing, im Vertrieb und im Service. Knapp die Hälfte will die Kundenbindung erhöhen. 40 Prozent wollen durch CRM die Service- und Beratungsqualität steigern.

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