TUI AG

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24.01.2006, von Andreas Schmitz

Doch nicht nur der 2005 mit 70 Prozent des Umsatzes wichtigste Pfeiler des Zwei-Säulen-Geschäfts Touristik beschäftigt Kreuzer, sondern auch der Bereich Schifffahrt, der im Dezember durch die Akquisition der kanadischen Reederei CP Ships verstärkt wurde.

Seit kurzem findet sich die Schifffahrt auch in der konzernweiten IT-Alignment-Strategie wieder, die es für den Bereich Touristik bereits seit drei Jahren gibt. "Es gibt eine konzernübergreifende Vorgehensweise", konstatiert Kreuzer. Im sechs-köpfigen Group-IT-Board etwa sitzt auch der CIO der Schifffahrt-Tochter Hapaq-Loyd Dieter Schmidtsdorff.

Die IT-Strategie, Standardisierungen und die Einkaufsstrategie kommen darin zu Sprache. Den Einkauf bewerkstelligt die TUI inzwischen konzernweit. Und im Sinne eines einheitlichen Geschäftsabschlusses einigten sich die Verantwortlichen aus den wichtigen Quellmärkten auf Oracle Financials als Finanz- und Buchhaltungssystem. Sämtliche Geschäftsdaten führt Kreuzer derzeit mit der Software "Trace" des Spezialisten für Finanz- und Reportingspezialisten Cartesis zusammen.

Umständlich ist allerdings, dass nicht alle 300 Tochterunternehmen Schnittstellen zu ihren lokalen Finanzsystemen gebaut haben. Kreuzer hat den ersten "Singe Instance"-Abschluss so langsam im Visier. Dann sollen sämtliche Märkte im Standard IRS ihre Daten abliefern und auch in der Lage sein, in den jeweiligen regionalen Rechnungslegungsstandards wie etwa US-Gaap oder HGB ihre Daten aufzubereiten.

Die ersten Schritte dafür sind getan – doch erst muss das Internet-Geschäft brummen. Damit sich die anvisierten Steigerungsraten auch in den Zahlen widerspiegeln und die Manager mit dem Blick auf die Single-Instance-Bilanz auch zufrieden sind.

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