SaaS-Anwender

Cloud Computing-Plattform für 420.000 User

Warum Siemens auf SaaS setzt

22.07.2009, von Thomas Pelkmann

Siemens hat mit SuccessFactors, einem Hersteller von Performance- und Talent Management-Lösungen, einen weltweit gültigen SaaS-Vertrag abgeschlossen. Künftig werden mehr als 420.000 Anwender in 80 Ländern und 20 unterschiedlichen Sprachen mit der Cloud Plattform des Münchner Unternehmens arbeiten.

Setzt voll auf Cloud Computing als strategischen Faktor: Die Siemens AG schließt einen weltweiten Vertrag mit SuccessFactors ab.Vergrößern
Setzt voll auf Cloud Computing als strategischen Faktor: Die Siemens AG schließt einen weltweiten Vertrag mit SuccessFactors ab.
Foto: Siemens

Mit dem Abkommen über Software as a Service (SaaS) erteilt die Siemens AG den Zuschlag für zahlreiche SuccessFactors-Module. Das Ziel des Technologieherstellers ist es, mit einer weltweit einheitlichen, an der Unternehmensstrategie ausgerichteten Personalpolitik einen Beitrag zum Wachstum des Gesamtbetriebsergebnisses zu erreichen.

Die meisten Module der SuccessFactors Cloud Plattform, etwa Goal Management, Performance Management, Career Development Planning, Compensation Management, Variable Pay, Succession Planning und Recruiting Management, werden an Stelle der bisher genutzten Siemens Talentmanagement-Systeme eingesetzt.

"Unser Vorstand ist der Ansicht, dass wir heute mehr denn je den Fokus auf eine weltweit einheitliche Unternehmensstrategie richten müssen", erklärt Marion Horstmann, Leiterin des Personalwesens, Strategie- und Entwicklungsabteilung der Siemens AG. "Mit der neuen Personalplanung können wir uns zu unserem Planziel vorarbeiten und die Lücke schließen, die zwischen Strategie und Umsetzung noch besteht". Ein weiterer Vorteil sei, so Horstmann weiter, "dass wir weltweit dazu nur eine einzige Plattform heranziehen müssen. Sie ermöglicht uns eine klare Trennung von Strategie-Umsetzung und Management des transaktionalen HR".

Siemens hat vor dem Vertragsabschluss mit SuccessFactors eine gründliche Bewertung der Anbieter durchgeführt und davon sieben unterschiedliche Lösungen über fünf Monate in einem Pilotprojekt mit Endanwendern hin geprüft. Dabei, so Horstmann, sei SuccessFactors beispielsweise bei der Anwendbarkeit, der Integrationsfähigkeit und der Funktionalität als Sieger hervorgegangen.

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