| Inhalt dieses Artikels: | |
| Mobile Security fordert CIOs | |
| Zuverlässige Sicherheitskonzepte hinfällig | |
| Bring your own Device begrenzt die Kontrolle | |
| Apps als Sicherheitsmechanismus | |
29.09.2011, von Ima Buxton
Der Mobility-Trend hat die Grenzen der traditionellen IT-Enterprise Security verschoben. Die Vielfalt der mobilen Geräte und Datenzugriffswege stellt die Unternehmen vor neue Herausforderungen. Die Schweizer Bank UBS setzt beim Schutz ihrer hochsensiblen Daten in erster Linie auf ein durchdachtes Compliance-Konzept.
| Christian Göckenjan, Head IT Risk & Security, UBS Foto: UBS |
Smartphones, Tablets und Co. sind Einfallstore für Malware, Trojaner und Wi-Fi-Hacker - das bestätigen viele IT-Leiter und zahlreiche Studien. Auch die Umfrage des US-amerikanischen Netzwerk-Spezialisten Juniper verzeichnet zwischen Mitte 2009 und 2011 ein Anstieg von Malware- und Wi-Fi-Attacken auf Android-Geräte um 400 Prozent. Dennoch sind die deutschen Unternehmen von der Qualität ihrer Sicherheitsmaßnahmen überzeugt: Der aktuellen IT-Security-Studie des Marktforscher IDC zufolge stufen sich 60 Prozent der befragten Unternehmen als sicher ein, 21 Prozent attestieren sich sogar absolute Sicherheit. Als das schwächste Glied ihrer Security-Kette benennen die Teilnehmer der Studie ihre Mitarbeiter.
So betrachtet entpuppt sich mobile Sicherheit weniger als technisches denn vielmehr als ein Problem durchdachter und konsequent umgesetzter Compliance-Vorgaben, wie Christian Göckenjan, Head IT Risk & Security bei der Schweizer Bank UBS bestätigt. Die Schweizer Bank betrachtet sich als aktiven Player im mobilen Zeitalter. "Die Zeiten sind vorbei, als mobile Technologie als etwas Spezielles und Eigenartiges separat behandelt wurde", sagt Göckenjan. Schon heute kommen bei der UBS rund 20.000 Blackberry-|Smartphones| von RIM zum Einsatz, Nutznießer sind überwiegend die Mitarbeiter des Managements.
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