Cloud Computing

Apps in der der Cloud

Microsoft Web Apps versus Google Docs

08.07.2010, von Kevin FogartyThomas Pelkmann

Vor allem nicht sicherheitsrelevante Anwendungen lagern Unternehmen in die Cloud aus. Oft fragen Abteilungen die IT dabei gar nicht mehr. Die neuen Web Apps von Microsoft weisen einige Einschränkungen auf.

Cloud Computing zeigt bisher meist nur in kleinen Projekten, die nur wenig von der Vision transportieren. Und das ungeachtet der Vorhersagen, das Cloud Computing die ökonomische und strategische Ausrichtung der Unternehmens-IT dramatisch verändern werde. Das meinen jedenfalls unsere Kollegen von CIO.com.

"Wir sehen einen Haufen Unternehmen, die Google Apps und Salesforce nutzen, dazu ein bisschen Software- (SaaS) und Platform-as-a-Service (PaaS) für die Unterstützung spezieller Anwendungen", meint David Tapper, IDC-Analyst für Outsourcing- und Offshoring-Themen. "Viele dieser Angebote zielen auf Consumer, taugen aber auch für Business-Umgebungen. Sie tragen zur Einsicht bei, dass viele IT-Funktionen generisch genug sind, um sie nicht jedes Mal selber entwickeln zu müssen."

Die mit Abstand am häufigsten von kleinen und mittelständischen Unternehmen genutzte "Mini-Cloud-Anwendungen" sind Google Mail und Google Apps. Aber auch große Firmen agieren nicht anders, so Tapper. "Größere Unternehmen mögen mehr vertrauliche Nutzerdaten haben oder Anwender, die sehr spezielle Funktionen benötigen. Aber für die meisten Mitarbeiter ist Google Apps funktional und sicher genug."

"Sogar große Unternehmen nutzen gelegentlich Cloud-Anwendungen wie Google Mail oder Instant Messaging", pflichtet der Analyst Chris Wolf bei der Burton Group, bei. Allerdings wird die Geschichte komplizierter, wenn es um Anwendungen geht, die mehr Konfigurationsaufwand benötigen oder schützenswerte Daten verarbeiten.

Jetzt den CIO Exklusiv Newsletter bestellen!
Kommentieren: Kommentieren
Weitere Inhalte zu:
Cloud Computing, Office 2010, Microsoft Web Apps, Google Docs, Dropbox