| Inhalt dieses Artikels: | |
| Microsoft Web Apps versus Google Docs | |
| Verbindliche Standards in der Cloud fehlen | |
| Microsoft Web Apps | |
| Kontakte, Termine, Mails | |
08.07.2010, von Kevin Fogarty, Thomas Pelkmann
Für all’ diese Anwendungen, die besonders für mobile Arbeitskräfte interessant sind, gibt es eigene Cloud-Anwendungen. Interessant sind sie aber nur dann, wenn sie sich mit den stationären Daten etwa von Microsoft Exchange oder Lotus Domino und Notes synchronisieren lassen. Das geht über Anwendungen wie Outlook Web Access oder Outlook Web App ebenso wie mit dem Web Access von Lotus.
Wenn schon die Google- und Microsoft Office-Anwendungen in der Cloud nur eingeschränkten Funktionsumfang bieten, so sollte es wenigstens Möglichkeiten geben, Dokumente für die externe Weiterverarbeitung in der Cloud zu lagern. Dafür gibt es zahlreiche Angebote, die Cloud-Speicher zur Verfügung stellen. Das ist in kleineren Mengen durchaus kostenlos, etwa bei Google Docs mit einem Limit von einem oder Zumodrive mit zwei GByte.
Etwas weiter geht die bis zwei GByte ebenfalls kostenlose Dropbox: Hier installiert man auf unterschiedlichen Rechnern jeweils einen Client, der seinerseits dort einen Sync-Ordner anlegt. Alle Dokumente in diesem Verzeichnis werden anschließend mit dem Online-Speicher bei Dropbox synchronisiert und stehen damit auf allen Endgeräten zur Verfügung. Das können Desktop-PCs mit unterschiedlichen Betriebssysteme ebenso sein, wie Laptops, Tablet-PCs wie das iPad und Smartphones wie iPhone, Blackberry und Android.
Die Vorbehalte von CIOs gegen die Datenspeicher in der Cloud kann indes auch die Dropbox nicht ausräumen: Es gibt keinerlei Kontrolle darüber, auf welchen Servern die Daten vorgehalten werden und ob, wenn ja: wie, sie verschlüsselt sind. Das spricht aus Unternehmenssicht dagegen, vertrauliche oder gar Business-kritische Daten dort abzulegen.
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