Cloud Computing

Integration unterschätzt

6 Irrtümer bei der Cloud-Integration

27.02.2012, von

Einzelne Konnektoren statt Integrationsstrategie, versteckte Kosten: Der Folgeaufwand von Cloud Computing ist laut Anbieter Talend oft höher, als CIOs vermuten.

Cloud Computing, ob als Infrastructure-as-a-Service (IaaS), Platform-as-a-Service (PaaS) oder Software as-a-Service (SaaS), wird die Unternehmens-IT nachhaltig verändern. Jeder IT-Verantwortliche muss sich damit ernsthaft auseinandersetzen.

Cloud-Lösungen steigern Integrationsbedarf

Vielen Irrtümern unterliegen IT-Verantwortliche, wenn sie Cloud-Lösungen in ihre IT-Landschaft integrieren.Vergrößern
Vielen Irrtümern unterliegen IT-Verantwortliche, wenn sie Cloud-Lösungen in ihre IT-Landschaft integrieren.
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Firmen, die bestehende On-Premise-Installationen um Cloud-basierte Lösungen ergänzen, haben jedoch einen immensen Integrationsbedarf. Die Anzahl voneinander getrennter IT-Systeme steigt. Dadurch multiplizieren sich die Integrationspunkte. Es entstehen hybride IT-Umgebungen aus private und public Clouds, On-Premise-Komponenten und SaaS, die IT-Landschaft wird heterogener. Bei der Einbindung der verschiedenen Lösungen und Technologien können CIOs viel falsch machen. Talend, ein US-Anbieter von Open-Source-Middleware, hat die sechs größten Irrtümer und Fehleinschätzungen bei der Cloud-Integration in einem Whitepaper zusammengestellt.

Fehler eins: Die Cloud-Integration bleibt punktuell

Die meisten Cloud-Anbieter stellen für die Einbindung ihrer Cloud-Produkte in On-Premise- oder Cloud-basierte Anwendungen und Datenbanken freie oder kostengünstige Konnektoren zur Verfügung. Damit lösen CIOs zwar kurzfristig ein spezifisches Problem, gleichwohl sind diese kein Ersatz für eine umfassende Integrationsstrategie. Im Gegenteil: Eine solche Punkt-zu-Punkt-Integration erhöht die Komplexität der IT-Landschaft und erschwert deren Management. Darüber hinaus sind mit einer Teilintegration Kompromisse im Hinblick auf Modellierung, Design, Orchestrierung und Metadaten verbunden.

Fehler zwei: Integration funktioniert nur mit Cloud-Services

Anbieter von Cloud-basierten Integrationslösungen positionieren ihre Out-of-the-Box-Produkte als den besten Weg, um On-Premise-Landschaften mit Cloud Services zu verknüpfen oder Cloud-Dienste und Cloud-Applikationen miteinander zu verbinden. Solche Angebote stellen aber keine voll ausgereiften Integrations-Tools für On-Premise-Landschaften zur Verfügung.

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