Cloud Computing

Die größten Bedenken

Cloud-Nachhilfe für die Führungsriege

02.11.2012, von Nicolas Zeitler

Eigene Daten Dritten anzuvertrauen, speziell mittels Cloud Computing, ist bei Geschäftsführern mit großen Sicherheitsbedenken verbunden. CIOs können durch pragmatisches Herangehen Vertrauen in die Wolke schaffen, wie eine Studie der Info AG zeigt.

Gerade was die Sicherheit angeht, besteht noch Aufklärungsbedarf.Vergrößern
Gerade was die Sicherheit angeht, besteht noch Aufklärungsbedarf.
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CIOs tun gut daran, der Führungsriege ihres Unternehmens ein paar Nachhilfestunden in Sachen Cloud Computing angedeihen zu lassen. Das lässt sich aus Ergebnissen der Studie "ITK-Perspektiven 2020" der Info AG ableiten.

Befragt hat der IT-Dienstleister dafür 200 Geschäftsführer und Verantwortliche aus dem kaufmännischen Bereich aus Firmen mit mindestens 500 Beschäftigten. Ein Motiv war, herauszufinden, wie es in den Chefetagen um das Verständnis von Cloud Computing steht. Erkenntnis: Gerade was die Sicherheit angeht, besteht noch Aufklärungsbedarf.

"Geschäftsleitungen befassen sich viel mit ihren Geschäftsmodellen und haben oft noch keine klare Vorstellung von den Potenzialen von Cloud Computing", sagt Garrit Skrock von der Info AG. Er stellt allerdings auch fest: Gegenüber der Vorjahresstudie könnten mittlerweile schon mehr Entscheider aus Nicht-IT-Bereichen etwas mit dem Begriff Cloud Computing anfangen.

Zahlen aus der Erhebung verdeutlichen die derzeitige Einstellung der Unternehmenslenker: Mit 14 Prozent nutzt bisher nur eine Minderheit der Befragten Cloud Computing, wobei große Unternehmen mit mehr als 5000 Mitarbeitern eher geneigt sind, Teile ihrer IT in die Wolke auszulagern. Nach Branchen aufgeschlüsselt sind Firmen aus dem Anlagen- und Maschinenbau mit 22 Prozent die häufigsten Cloud-Nutzer, während Chemie/Pharma und Handel mit acht Prozent die Schlusslichter sind.

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