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LVM: Desktops mit Ubuntu

10.000 PCs auf Open Source migriert

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Die LVM Versicherung hat ihre PCs auf Ubuntu umgestellt. Lotus Notes, Open Office sowie Adobe Reader und die Schadensbearbeitung laufen auf dem Betriebssystem.
Bei der LVM Versicherung, Münster, läuft eine selbst entwickelte Anwendung für die Schadensbearbeitung unter Ubuntu.
Bei der LVM Versicherung, Münster, läuft eine selbst entwickelte Anwendung für die Schadensbearbeitung unter Ubuntu.
Foto: LVM Versicherung

"Wir brauchten ein zukunftssicheres Desktop-Betriebssystem auf Linux-Basis, bei dem garantiert ist, dass wir die erforderliche Hardware-Unterstützung erhalten", sagt Werner Schmidt, IT-Vorstand bei der LVM Versicherung aus Münster. Das Unternehmen hat in zwei Phasen bundesweit 10.000 PCs umgestellt.

Ein wesentlicher Grund für die Entscheidung für Ubuntu sei die gesicherte langfristige Unterstützung des Betriebssystems durch das Ubuntu-Projekt gewesen, so Schmidt weiter. Dienstleister ist Canonical aus London.

Als Standardapplikationen setzte das Unternehmen bisher Lotus Notes, Open Office.org und Adobe Reader ein. Diese werden allesamt von Ubuntu unterstützt werden. Die wichtigste Anwendung ist das sogenannte LAS-System, eine von LVM entwickelte Java-basierte Applikation für die Schadensbearbeitung. Auch diese Lösung läuft nach der Umstellung unter Ubuntu, so Schmidt.

Daneben unterstützt Ubuntu auch den mobilen Online-Betrieb der LAS-Software. Ziel ist, dass die Kundenberater die Anwendung auch beim Kunden vor Ort benutzen können.

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