Cloud Computing


Forrester: Druck vom CFO

10 Prognosen für Cloud Computing 2013

Werner Kurzlechner lebt als freier Journalist in Berlin und beschäftigt sich mit Rechtsurteilen, die Einfluss auf die tägliche Arbeit von Finanzentscheidern nehmen. Als Wirtschaftshistoriker ist er auch für Fachmagazine und Tageszeitungen jenseits der IT-Welt tätig.

3. Kein Stress mehr wegen Cloud-SLAs. Best Practice für Design und Konfiguration von Cloud-Applikationen sei es, Elastizität in die Anwendung selbst einzubauen anstatt sie von Seiten des Cloud-Betreibers zu erwarten. Auf diesem Weg lasse sich jedes Service Level Agreement (SLA) erreichen, unabhängig von den Basis-SLAs des Providers, so Staten. Eines der Ziele sei es, das notwendige Maß an Performance zu erzielen. Man habe schließlich nichts von hohen SLAs, wenn nur ein Zehntel der Applikationen in der Cloud dieses Schutzniveau wirklich benötigten.

Antrieb für Hybrid Cloud

4. Klarheit über Kosten-Modelle. Statens Ausgangsthese: Die Cloud ist nicht per se besonders günstig, aber sie kann mit dem richtigen Nutzungsmodell höchstwahrscheinlich einen Kostenvorteil bringen. Deshalb müssten die Anwender rechnen, die wirtschaftlichen Hintergründe verstehen lernen und die Nutzung kontrollieren und optimieren.

„Mit Cloud-Kostenmonitoring-Tools wie Cloudyn, CloudCruiser, Cloudability, Newvem und Rightscale plus den direkt von den führenden Anbietern kommenden Kostenreporting-Tools gibt es keine Entschuldigung mehr dafür, die Kosten nicht zu managen“, so Staten. Ein gutes Kostenmanagement treibe auch in Richtung Hybrid Cloud, Service-Auswahl und Rabattverhandlungen – der CFO werde das bestimmt bald einfordern.

5. I&O schafft Freiräume für die App-Entwicklung. 2013 sehen die I&O-Teams laut Forrester endlich ein, dass Entwicklung in der Public Cloud stattfindet – ob es ihnen passt oder nicht. Da sei es sinnvoll, den Dialog mit den Software-Entwicklern zu suchen, um Einfluss auf Sicherheit und Gesamtkonzept nehmen zu können. Darin liege auch die Chance, gemeinsam eine formelle Cloud-Strategie zu entwickeln, die definiert, was akzeptabel ist und was nicht.

6. Backup und Disaster Recovery aus der Cloud. Cloud Computing und das Pay-per-Use-Preismodell ermöglichen laut Staten eine langfristige Datenspeicherung. Für die ServerServer müsse nur bezahlt werden, wenn man testen will oder sich tatsächlich ein Ausfall ereignet. Dadurch könne man die vorhandenen Lösungen für Business Continuity und Disaster Recovery zwar wohl nicht vollständig ersetzen. Allerdings fielen die Preise für dieses Modell nahezu monatlich. Es sei empfehlenswert, sie im Auge zu behalten. Alles zu Server auf CIO.de

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