Business-Integration

10 Ratschläge für Android-Smartphones

20.05.2011
Von Jeff Vance und
Thomas Pelkmann ist freier Journalist in Köln.

7. Integrieren und sicheren Sie E-Mail-Zugänge. Der native E-Mail-Client bei Android ist natürlich von Google Mail. Entsprechend verwenden viele Anwender genau diesen Service für ihre Firmen-Mails. Das ist OK, wenn Sie schnellen Zugriff von außen möchten. Für die Integration in MicrosoftMicrosoft Exchange-Strukturen reicht das aber nicht aus. TouchDown bietet einen mobilen Client für Exchange an, der den Anwendern sicheren Zugang zu Exchange-Postfächern, Kalender, Kontakten, Aufgaben und Notizen ermöglicht. Alles zu Microsoft auf CIO.de

Verschlüsselte Dateisysteme auch bei Android möglich

Eine der großen Sicherheitslücken bei Android ist das Fehlen eines voll verschlüsselten Dateisystems - bis jetzt. TouchDown akzeptiert die wichtigsten Sicherheitsvorschriften von Exchange Server, wie SD-Kartenverschlüsselung, PIN und Passwortschutz sowie das regelmäßige Erneuern von Kennwörtern. TouchDown partitioniert sich auch selber, so dass keine andere Anwendung die Möglichkeit hat, über die App direkt mit Exchange zu kommunizieren.

8. Stopfen Sie die PIM-Löcher (Personal Information Manager). E-Mail auf dem Android lässt einige der Business-Class-Funktionen von Outlook vermissen. DejaOffice fügt ein paar davon hinzu, zum Beispiel Notizen und Memos. Dazu kommen Funktionen wie das farbige Markieren von Kalendereinträgen, die Möglichkeit, individuelle Felder zu definieren und die Option, Kontakte mit Kalendereinträgen zu verbinden.

9. Sorgen Sie für mobile Virtualisierung. Viele Apps schützen ihre Daten durch einen Zaun. Für den Anfang mag das reichen, aber echten Schutz bietet das kaum. Red Bend Software wählt daher einen anderen Weg. Damit kann Ihre IT-Abteilung komplette Images für Android Smartphones als virtuelle Maschinen ausrollen. Dabei ist das Firmen-Betriebssystem von dem privaten vollständig getrennt. Damit können Unternehmen ein bestimmtes Betriebssystem mit allen nötigen Sicherheitseinstellungen auf das Smartphone spielen. Die Anwender können zugleich aber jedes andere Betriebssystem ihrer Wahl verwenden, ohne dass sich beide in die Quere kommen.

10. Optimieren Sie den Input. Viele der Beschwerden von Blackberry-Anwendern beziehen sich bei Android-Geräten auf das Fehlen eines echten Keyboards. Mittlerweile gibt es aber auch virtuelle Alternativen zu den unhandlichen Bildschirmtasten, zum Beispiel Swype. Wie der Name andeutet, "tippt" man dabei durch das Wischen des Fingers über die gewünschten Buchstaben. Das "Suchen und Picken"soll damit ein Ende haben. Nicht mit den Fingern, sondern mit dem Mund lässt sich Text auch über die Android Sprachaktionen erfassen. Das sollten Sie wenigstens mal ausprobiert haben.

Die Sprachaufnahmefähigkeit vieler Apps sei mittlerweile besser, als viele Menschen glaubten, frohlockt Michael Lock von Google Amerika. So könne man beispielsweise bereits per Spracheingabe zu bestimmten Webseiten navigieren oder über Sprachauswahl ein Restaurant in der Nähe anrufen. Auch das Versenden von Textnachrichten oder E-Mails sollte einigermaßen funktionieren, so Lock.

Der Artikel erschien zuerst bei unseren Kollegen von CIO.com.

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