Downshifter: Katastrophe für Firmen

11 Arbeitstypen der Zukunft



Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.

Zum Arbeitstyp Working Middle zählen Mitarbeiter, die durchschnittliche Leistung erbringen, ihre Aufgaben fleißig erledigen und nach traditionellen Vorstellungen leben. Dazu gehört zum Beispiel, dass diese Angestellten Berufliches und Privates strikt trennen.

Working Middle und die neuen Spezialisten

9,1 Prozent der Teilnehmer charakterisieren sich als neue Spezialisten. "Diese hoch spezialisierten Experten bringen für einen gewissen Zeitraum hohes Engagement, etwa in einem Projekt oder im Interimsmanagement, danach folgt eine Phase der Freizeit", erläutert Happich den Arbeitstyp. In der Natur könne man eine so ähnliche Leistungskurve zum Beispiel beim Geparden beobachten, so die Diplom-Biologin.

Nur drei Prozent der Teilnehmer identifizieren sich mit dem Arbeitstyp der Prekaristen, den Randständigen. Ihnen fehlt es oft nicht an der Qualifikation, sondern an Durchsetzungskraft und Ich-Vermarktung. Happich glaubt, dass es hier eine hohe Dunkelziffer geben könnte. Kein Umfrageteilnehmer wählt die Arbeitstypen der Passivisten und der loyalen Störer. Das bedeute nicht, dass es diese Mitarbeiter nicht gibt, kommentiert Happich das Ergebnis.

In einer anonymen Online-Umfrage hat das Galileo Institut für Human Excellence von Führungskräfte-Coach Gudrun Happich 70 Teilnehmer gefragt, in welchem der genannten elf Arbeitstypen sie sich wiederfinden. Zur Teilnahme aufgerufen hat Happich ihre Kontakte auf den Plattformen Xing, FacebookFacebook, TwitterTwitter und G+, das waren fast ausschließlich Personen aus Wirtschaftsunternehmen. Die Unterteilung der Arbeitstypen stammt aus der Studie "Work:design" von Harry Gatterer und Thomas Huber vom Zukunftsinstitut, Kelkheim/Taunus. Alles zu Facebook auf CIO.de Alles zu Twitter auf CIO.de

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