Kamera-Know-How

17 praktische Tipps für bessere Fotos

Halyna Kubiv ist Content Manager bei Macwelt
Peter Müller ist der Ansicht, dass ein Apple täglich den Arzt erspart. Sei es iMac, Macbook, iPhone oder iPad, was anderes kommt nicht auf den Tisch oder in die Tasche. Seit 1998 beobachtet er die Szene rund um den Hersteller von hochwertigen IT-Produkten in Cupertino genau. Weil er schon so lange dabei ist, kennt er die Apple-Geschichte genau genug, um auch die Gegenwart des Mac-Herstellers kritisch und fair einordnen zu können. Ausgeschlafene Zeitgenossen kennen und schätzen seine Beiträge im Macwelt-Morgenmagazin, die die Leser werktags pünktlich um acht Uhr morgens in den nächsten Tag mit Apfel und ohne Doktor begleiten. Privat schlägt sein Herz für die Familie, den FC Bayern, sechs Saiten, Blues-Skalen und Triolen im Shuffle-Rhythmus.
Mittlerweile ist Markus Schelhorn aber mehr als nur Journalist für Print-Medien. Seine journalistischen Kenntnisse hat er ausgebaut in Richtung redaktionelles SEO sowie Themenfindung nach SEO-Relevanz. Zudem hat er Erfahrung im Social-Media-Management. Seine Leidenschaft für Fotografie und Filmen kann er gut in seine Arbeit integrieren. Obwohl er Technik-Geek ist - "typisch Mann eben" - interessiert ihn beim Fotografieren vor allem das Nicht-technische - denn das Spannende ist, wie man mit Fotos Geschichten erzählen kann. Mehr dazu finden Sie auf seiner Website www.gut-fotografieren.de

13. Auslösungen ermitteln

Falls Sie eine Spiegelreflexkamera verkaufen wollen, möchte der Käufer nicht selten die Anzahl der getätigten Auslösungen erfahren. Dies ist bei Nikon-Kameras sehr einfach, da Nikon die Information in den Exif-Informationen speichert. Öffnen Sie das zuletzt geschossene Foto mit Vorschau und rufen Sie auf Ihrem Mac das Informationsfenster mit "Befehlstaste-I" ("cmd-I") auf. Unter dem Reiter "Nikon" finden Sie die Auslösungen bei "ShutterCount". Andere Kamerahersteller machen es einem nicht so einfach.

Neben der Samsung GX10 und einigen Pentax-Modellen können Sie auf der Hersteller-Seite auch die Auslösungen von älteren Canon EOS-1D-Modellen feststellen lassen. Für ältere Canon-Kameras kann man das Tool 40DShutter Count verwenden. Sollten Sie eine Olympus-Kamera besitzen, können Sie über eine nicht dokumentierte Tastenkombination die Auslösungen der Kamera auslesen. Wie das geht, erfahren Sie auf www.olypedia.de/Tastenkombination .

Bei der Olympus E-500 gelangen Sie über verschiedene Tastenkombinationen in ein Info-Menü: „R“ zeigt die Anzahl derAuslöser an (R= Release).
Bei der Olympus E-500 gelangen Sie über verschiedene Tastenkombinationen in ein Info-Menü: „R“ zeigt die Anzahl derAuslöser an (R= Release).

14. Vorgaben anwenden

Vorgaben (auch Presets genannt) sind eine sehr große Hilfe, wenn Sie häufig viele Fotos bearbeiten. Vor allem dann, wenn Sie die Vorgaben bereits beim Import anwenden. Um in Adobe Lightroom Vorgaben auf bereits importierte Fotos anzuwenden, wechseln Sie zum Modul "Bibliothek", markieren die gewünschten Fotos und wählen die Vorgabe in der rechten Leiste unter "Ad-hoc-Entwicklung" aus.

Und so richten Sie die Vorgaben nach Ihren Bedürfnissen ein: Klappen Sie im Entwickeln-Modus in der linken Spalte den Vorgaben-Reiter auf. Per Rechtsklick in die Liste können Sie entweder einen neuen Ordner mit Presets auswählen oder Vorgaben, die Sie aus dem Internet geladen haben, direkt in den ausgewählten Ordner importieren. Rechts vom Menüpunkt "Vorgaben" befindet sich ein Plus-Symbol. Hier können Sie die Bildeinstellungen, die Sie gerade vorgenommen haben, als eigene Vorgabe speichern.

Mit wenigen Klicks können Sie in Adobe Lightroom Vorgaben anlegen und beim Import auf Ihre Fotos anwenden.
Mit wenigen Klicks können Sie in Adobe Lightroom Vorgaben anlegen und beim Import auf Ihre Fotos anwenden.
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