Consultant-News


Honorar, Umsatz und Markt

2011 war ein gutes Jahr für Freiberufler

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Steigende Honorare für freie IT-Spezialisten, gar eine drohende Knappheit IT-Freien - diese Schlagworte prägten das Jahr 2011 laut der Projekt-Börse Gulp.
Freiberufliche IT-Spezialisten konnten sich 2011 nicht beklagen.
Freiberufliche IT-Spezialisten konnten sich 2011 nicht beklagen.
Foto: Yuri Arcurs - Fotolia.com

Das Jahr 2011 lief gut für freiberufliche IT-Spezialisten. Schon im Frühjahr orakelte die Münchener Projektbörse Gulp, ob IT-Freie "bald knapp" würden. Im Herbst berichtete sie von Honoraren im Steigflug. Ein Rückblick auf die wichtigsten Themen:

- Honorare für IT-Freie: Seit 1998 wertet Gulp alle sechs Monate die Stundensätze freier IT-Experten aus. Im ausgehenden Jahr hieß das: Im Februar kassierten Freelancer durchschnittlich 72 Euro pro Stunde, im August waren es 73 Euro. Am meisten verlangten im August 2011 Projektleiter (81 Euro) und Berater (77 Euro), am wenigsten Hardware-Entwickler (61 Euro) und Administratoren (58 Euro pro Stunde). Diese Zahlen basieren auf Angaben von 75.000 Profilen in der Datenbank von Gulp.

- Jahresumsatz von IT-Freien: Mehr als 115.000 Euro sollten dieses Jahr als durchschnittlicher Gesamtumsatz drin sein. 2010 jedenfalls kamen die 410 Teilnehmer einer entsprechenden Gulp-Umfrage auf 115.134 Euro. Fast jeder Zweite (46 Prozent) rechnet für 2011 mit einer Steigerung.

Dabei lagen gut vier Fünftel (81 Prozent) der Befragten im vergangenen Jahr zwischen 60.000 und 160.000 Euro Umsatz pro Jahr. Zwölf Prozent verdienten mehr.

Zur Startseite