Projektmanagement


Probleme bei IT-Prüfung

3 Hürden beim agilen Projektmanagement

Sebastian Paas ist Experte für IT-strategische Themenstellungen und deckt dabei eine große Bandbreite ab. Typische Schwerpunkte sind Fragestellungen rund um die CIO-Agenda, Digitalisierung, Innovationsmanagement, Cloud bis hin zu Steuerung von großen IT-Transformationen. Er ist Partner bei KPMG Consulting und leitet den Bereich CIO Advisory Services in Deutschland.

3 zentrale Herausforderungen

1. Koordination des Projektteams: Im herkömmlichen Projektmanagement erhalten die Projektbeteiligten präzise Aufgaben, um das Projektziel zu erreichen. Anders als bei dem klassischen Verfahren wird bei agilem Projektmanagement das Projektziel kommuniziert, nicht jedoch die zu erfüllende Aufgabe. Aufgrund nicht eindeutig festgelegter Aufgaben steht der Projektleiter einerseits vor der Herausforderung, das Team zielgerichtet zu lenken. Andererseits muss diese Koordinationsleistung dem IT-Prüfer gegenüber so nachgewiesen werden, dass Nachvollziehbarkeit gewährleistet ist.

2. Kommunikation statt Dokumentation: Innerhalb agiler ProjekteProjekte nimmt die Kommunikation breiten Raum ein. Dabei kommt die Dokumentation häufig zu kurz, da nicht jeder Austausch schriftlich festgehalten werden kann. Dies bedeutet im Zusammenhang mit der IT-Prüfung, dass Prüfungsunterlagen nur beschränkt vorhanden sind und es oft nicht möglich ist festzustellen, ob Vorgaben und Ordnungsmäßigkeiten eingehalten und Tests durchgeführt worden sind. Alles zu Projekte auf CIO.de

3. Vertragliche Vereinbarung: Auf detaillierte vertragliche Vereinbarung zwischen Projektverantwortlichen wird im agilen Projektmanagement häufig verzichtet. Gerade in einem regulatorischen Umfeld ist dies problematisch. Aus Sicht eines IT-Prüfers sind zum Beispiel dokumentierte Meilensteine und Change Requests, ein nachvollziehbares Qualitätsmanagement sowie klar umrissene Projektziele unumgänglich.

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