Strategien


Checkliste für Strategie

4-Phasen-Modell der Enduser-Einbindung

Alexander Müller-Herbst ist Partner und Geschäftsführer der Information Services Group Germany (ISG). Er leitet den Bereich TBM (Technology Business Management) und Analytics.

Die IT -und Geschäftsleitungsebene

2. Die IT-Ebene

Viele Aspekte neuer Arbeitsplatz-Technologien haben Auswirkungen auf andere IT-Bereiche.

Durch den momentanen Paradigmenwechsel im End User Computing - weg von Client/ServerServer, hin zu Cloud Computing und Virtualisierung - werden Server-Infrastrukturen ins RechenzentrumRechenzentrum zurückverlagert. Diese neue Zentralisierung hat Folgen für die Storage- und Backup-Infrastruktur, für Apps und App-Stores. Sie beeinflusst das künftige Betriebsmodell (Target Operational Model - TOM). Beispielsweise müssen Endgeräte weniger personalisiert werden, wenn die eigentliche Arbeitsumgebung zentral im Rechenzentrum angesiedelt ist. Alles zu Rechenzentrum auf CIO.de Alles zu Server auf CIO.de

Veränderte Bedienung wie Touch- und Spracheingabe bei TabletsTablets und Smartphones stellen neue Anforderungen an eigenentwickelte Anwendungen. Die Entscheidung für ein OS-Upgrade kann Auswirkungen auf die Backend-Architektur haben. Änderungen beim Anforderungsmanagement beeinflussen die Werte definierter KPIKPI. Alles zu KPI auf CIO.de Alles zu Tablets auf CIO.de

Erst im Rahmen einer EUC-Strategie lassen sich solche Abhängigkeiten erkennen und steuern.

3. Die Geschäftsleitungsebene

Die künftige EUC-Strategie sollte auch unter dem Aspekt entwickelt werden, wie technische Innovationen für das jeweilige Geschäft wertschöpfend eingesetzt werden können. Dazu zwei Beispiele aus der Luftfahrt und dem Gesundheitswesen: Fluglinien stellen die Ausgabe von Flugzeugdokumentation auf elektronische Bücher um, anstatt mehrere tausend Seiten mitzunehmen; Ärzte/Krankenhäuser setzen Tablets ein, um während der Visite die Diagnose zu unterstützen.

Im Rahmen einer TCO-Betrachtung ist zu klären, an welchen Schrauben man sinnvoller Weise drehen sollte, um die für das gesamte Unternehmen beste Lösung zu erhalten. Dies geht dann über ein EUC hinaus und beeinflusst Arbeitsplatz- und eventuell sogar Lokationskonzepte. Dafür ist ein entsprechen langer strategischer Planungshorizont notwendig.

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