Strategien


Häufige Probleme

5 Fallen bei der Software-Entwicklung

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Unklare Prozesse, Fluktuation, Defizite der Mitarbeiter. Der Berater Actinium benennt typische Probleme. CIO Rainer Janßen von der Munich Re fordert ein Umdenken.

Glaubt man dem Lindauer Berater Actinium Consulting, zahlen Unternehmen bei der Anwendungsentwicklung häufig drauf. Unter Praxisbedingungen zeigten sich Probleme, an denen nachgebessert werden müsse. Actinium hat folgende fünf typische Stolpersteine im Entwicklungsprozess identifiziert:

1. Schlechte Software-Verwaltung beziehungsweise Dokumentation: Die Berater plädieren für eine Software-Verwaltung, die nicht nur Abhängigkeiten auf der Source-Ebene darstellt, sondern auch Querbezüge. Die Software-Verwaltung sollte also Abhängigkeiten zwischen Programmen und Skripten analysieren. Sie müsse außerdem durchgängig in den gesamten Entwicklungsprozess integriert sein.

2. Unklare Prozesse in der Software-Entwicklung: Wenn Abläufe intransparent sind, verunsichert das die Entwickler, erhöht den Kommunikationsbedarf und produziert Fehler. Das geht zulasten der Effizienz. Außerdem kann es spätere manuelle Korrekturen nach sich ziehen.

3. Programmierstandards werden nicht genau beachtet: Üblicherweise sind Programmierstandards in internen Handbüchern hinterlegt. Nach Beobachtung von Actinium werden diese in der Praxis allerdings "selten in die Hand genommen". Folge: Jeder Entwickler interpretiert die Standards auf seine Weise - wodurch erhebliche Diskrepanzen in der Anwendung entstehen können.

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