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CIO gibt bei Social Media Richtung vor

5-Punkte-Plan für Web 2.0

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Facebook-Profile zu pflegen ist Aufgabe der Fachabteilung - sie kennt die Kunden am besten. Die Roadmap bei Web 2.0 aber muss laut Detecon die IT vorgeben.
Nutzen Sie unseren 5-Punkte-Plan für Web 2.0.
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Foto: vege - Fotolia.com

Die einen reden schon von Web 3.0, die anderen von Web 2.x. Man mag die neuen Kommunikationsmedien nennen, wie man will - eines dürfte feststehen: "Junge Kunden, junge Mitarbeiter treffen auf in Teilen noch immer traditionelle Strukturen und Verhaltensmuster konventioneller Branchen", sagt der Bonner Berater Detecon. Das gilt insbesondere für Banken und Versicherungen.

Sowohl hinsichtlich Kundengewinnung und -bindung als auch in punkto Mitarbeiter-Recruiting wird Social Media die Branche verändern, erklärt Detecon in dem Report "Social Media für Financial Services". Tenor der Analyse: Unternehmen können ihr Image immer weniger selbst kontrollieren. Verbraucher in Web-Communities schaffen, verbessern oder zerstören die Reputation einer Bank oder Versicherung. Die Finanzbranche sollte jetzt anfangen, sich in die Nutzung von Web-2.0-Techniken einzuarbeiten.

Das setzt einen strukturierten Plan voraus. Detecon empfiehlt Folgendes:

1. Themenbereiche und Zielgruppen definieren, die durch Social Media adressiert werden sollen. Die Berater empfehlen, anfangs Erfahrungen in einem abgegrenzten Bereich zu sammeln. Extern können das zum Beispiel junge Kunden, einfache Sparprodukte, Baufinanzierungen oder Sachversicherungen sein. Intern sind viele Unternehmen in technik-affinen Bereichen mit Social Media gestartet und haben dann allgemeine Themenfelder wie Human Resources hinzugenommen.

2. Fokusmedien bestimmen: Gerade in der Anfangsphase ist es ratsam, sich auf einige wesentliche zielgruppenspezifische MedienMedien zu beschränken. Jugendliche Kundensegmente zum Beispiel erreicht man gut über FacebookFacebook oder StudiVZ, Journalisten über TwitterTwitter und eine Fach-Community über Blogs oder ein Wiki. Alles zu Facebook auf CIO.de Alles zu Twitter auf CIO.de Top-Firmen der Branche Medien

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