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6 geniale neue Techniken fürs Rechenzentrum

Thomas Pelkmann ist freier Journalist in Köln.
John Brandon ist freier Kontributor bei CIO.com und lebt in Minneapolis. Sein thematischer Schwerpunkt ist die Automobilbranche. 

Wenn das wirklich stimmt, freut sich Charles King, Analyst bei Pund-IT, wird Light Peak das Leben der Rechenzentrums-Mitarbeiter deutlich erleichtern, weil es den Umgang mit kilometerlangen und widerspenstigen Kabeln vereinfache. Der Erfolg hänge aber letztlich davon ab, ob Drittanbieter diese Technologie auch in ihren Geräten implementieren.

2. Wasserkühlung und horizontale Racks

Wasserkühlung im Rechenzentrum ist auch nicht wirklich neu. Aber Green Revolution Cooling gibt dem ganzen einen neuen Dreh. Dabei werden die Racks auf die Seite gekippt, was leichteren Zugriff auf die Ausrüstung erlaubt. Das Rack ist von Flüssigkeit umgeben, wobei hier ein neues Kühlmittel, GreenDEF, aus ungiftigem und preiswertem Mineralöl eingesetzt wird, das - anders als Wasser - nicht-leitend ist.

Flüssigkühlung mit GreenDEF

Das ermögliche eine effizientere Kühlung, weil die Hitze über Kabel an der Seite und unterhalb der Prozessoren abgeleitet wird. Tommy Minyard etwa, Direktor beim Texas Advanced Computing Center, hofft, durch die Installation dieses Kühlungssystem 30 bis 40 Prozent gegenüber traditionellen Klimaanlagen sparen zu können.

3. Aus sechs Breitbandkabeln eins machen

Unternehmen können spielend tausende Euros für edle Glasfaserkabel und mehrfache T1-Verbindungen ausgeben. Aber es gibt auch hier eine kostengünstige Alternative.

Die Truffle Broadband Bonding Network Appliance von Mushroom Networks kombiniert bis zu sechs Leitungen zu einer einzigen schnellen Verbindung. Diese Technik trägt den Namen Bonding oder Bündelung. Damit erreicht die Truffle-Box Online-Datenraten von bis zu 50Mbit/sec. Sollte eine der gebündelten Verbindungen - DSL, Kabel oder T1 - ausfallen, reichen die anderen Kabel, um zum Beispiel die Internetverbindung oder die Verbindung zum Backup-System aufrechtzuerhalten.

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