Strategien


Schwieriger als Facebook

7 + 3 Tipps für Firmenprofile bei Google+

Thomas Pelkmann ist freier Journalist in Köln.

Über den Wert der Unternehmensseiten bei Google+ und die Bedeutung des sozialen Netzwerks in Konkurrenz zu Facebook und TwitterTwitter wird indes weiter diskutiert. So stellt etwa Blogger Thomas Knüwer bei "Indiskretion Ehrensache" die Grundfrage: "Brauchen Unternehmen Google+-Pages?" und beantwortet sie mit einem klaren "Jein": Im Vergleich zu Facebook etwa sei es bei Google+ nicht möglich, aktuelle Gedanken auf einer Pinnwand zu hinterlassen. Auch das Kommunizieren über Kundenanfragen sei schwieriger als bei Facebook. Zudem fehle die Möglichkeit, eigene Landingpages zu definieren. Alles zu Twitter auf CIO.de

Schließlich kritisiert Knüwer auch die "recht unemotionale" Gestaltung der Plus-Seiten. Die Finger von Google+ lassen sollte man dennoch nicht pauschal. Aber die Firmen sollten "mal darüber nachdenken, was man dort tun möchte". Das Kuratieren von Inhalten funktioniere bei Google+ hervorragend, das Präsentieren von Marken dagegen eher weniger.

Blogger zeigen sich mäßig begeistert

Wenig begeistert von den Unternehmensseiten bei Google+ zeigen sich auch die Blogger aus dem Euroweb: "Bisher sind die Google+-Pages nicht mehr als ein wenig erweiterte private Profile. Ihnen fehlen zurzeit noch die Individualisierungsmöglichkeiten durch Apps und zusätzliche Tabs wie bei Facebook Fanpages. Unternehmen können sich so momentan nur schwer mit ihrem Auftritt bei Google+ von anderen abheben."

Und im Blog SEO-News, der sich in einem Beitrag dezidiert mit den Vor- und Nachteilen der Unternehmensseiten auseinandersetzt, heißt es im Fazit: "Im Grunde ändert sich erst einmal nichts für Unternehmen. Abgesehen davon, dass ein neuer Kommunikationskanal dazu gekommen ist."

Wer sich dort engagiere, müsse wissen, dass bei Google+ die Kommunikation im Vordergrund stehe, nicht die Präsentation. Das deckt sich mit den Einschätzungen anderer Blogger. Google+-Seite seien dann unsinnig, wenn dem Social-Media-Verantwortlichen nach zwei Monaten die Themen ausgingen oder es keine Ressourcen gebe, um auf die Fragen und Erwartungen der Nutzer einzugehen, heißt es in den SEO-News.

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