Was CIOs können müssen

7 Pflicht-Disziplinen für IT-Führungskräfte

23.09.2016

Business Case realistisch beurteilen

Den ersten Schritt Richtung Führungsetage mache, wer sich in ökonomische Themen einarbeite. Entscheidender sei aber, wie man sich in Schlüsselsituationen verhalte. "Wenn Sie gefragt werden, ob Sie einen Business Case für realistisch halten, müssen Sie zurückfragen, ob die politisch korrekte Ansicht gefragt sei oder Ihre wirkliche Einschätzung", mahnt Lamb. Sei die ehrliche Ansicht gewünscht, müsse man unter Umständen Ärger mit Kollegen in Kauf nehmen, wenn man dafür Ansehen bei höheren Führungskräften gewinnen könne.

Als Programm-Manager könne man sich zu einem vertrauenswürdigen Berater der Geschäftsbereiche entwickeln, sagt Kathryn Ullrich, Vermittlerin für Führungskräfte. Wer auf diese Position aufsteige, müsse sich bewusst machen, dass er mit einem Mal neue Fähigkeiten zeigen müsse: Teams zu führen, Mitarbeiter zu motivieren, Aufgaben zu delegieren und die Richtung vorzugeben.

Siebtens: Kommunizieren

Rusty Weston kennt große Unternehmen, in denen der CIO eigene Autoren beschäftigt, für sie zu bloggen und ihre Konzepte zu formulieren. Wer noch nicht CIO ist, kann sich diesen Luxus meist nicht leisten. Er muss selbst an seiner Kommunikation feilen. "Wer gut kommuniziert, der wird beachtet", sagt Personal-Fachfrau Ullrich. Zuzuhören und gut zu erklären seien die Grundlagen guter Kommunikation.

Alle sieben Fertigkeiten dienen Rusty Weston zufolge einem Ziel: Einen Beitrag fürs Geschäft des Unternehmens zu leisten. IT-Manager müssten darstellen, dass es für ihren Arbeitgeber ein Verlust wäre, sie nicht mehr zu haben. Daran, einen solchen Stand im Unternehmen zu haben, müsse man dauerhaft arbeiten.

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