BI-Survey 2009: Schlechter Support von großen Anwendern

Anwender beklagen zu langsame BI-Systeme

Dr. Andreas Schaffry ist freiberuflicher IT-Fachjournalist und von 2006 bis 2015 für die CIO.de-Redaktion tätig. Die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Berichterstattung liegen in den Bereichen ERP, Business Intelligence, CRM und SCM mit Schwerpunkt auf SAP und in der Darstellung aktueller IT-Trends wie SaaS, Cloud Computing oder Enterprise Mobility. Er schreibt insbesondere über die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen IT und Business und die damit verbundenen Transformationsprozesse in Unternehmen.

Um gerade bei großen Datenvolumen im Terabyte-Bereich eine hohe Performance der Abfragen sicherzustellen, wird ausreichend Arbeitsspeicher benötigt. Aus Sicht der Studie kommen für BI-Applikationen hier nur 64-Bit-Server-Architekturen in Frage.

Doch nur 28 Prozent der Befragten gaben an, dass ihre BI-Software vollständig im 64-Bit-Modus läuft. Über 60 Prozent der BI-Projekte werden nach wie vor auf 32-Bit-Servern durchgeführt. Der Grund: Viele Anwender halten die 64-Bit-Lösungen für noch nicht ausgereift genug.

BI-Strategie klappt mit Multi-Produkt-Evaluation

Um eine BI-Strategie effizient umzusetzen, müssen CIOs wichtige Vorarbeiten leisten. Firmen die Werkzeuge für die Datenauswertung erst nach einer umfangreichen Multi-Produkt-Evaluation kaufen, sind erfolgreicher als diejenigen, die keine Tools miteinander vergleichen.

55 Prozent der Befragten führten eine Multi-Produkt-Auswahl durch. Ein Fünftel gab an, wenigstens ein BI-Produkt genau begutachtet zu haben. Dagegen kaufte ein Viertel der Firmen eine BI-Software ohne vorherige formale Evaluierung.

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