Recruiting-Trends 2011

Arbeitgeber noch keine Freunde vom Bachelor

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

Beim Anwerben neuer Mitarbeiter verlassen sich die Unternehmen deutlich stärker auf digitale Wege als auf klassische Zeitungs-Annoncen. 87 Prozent inserieren zunächst einmal auf der eigenen Firmen-Website, 61 Prozent außerdem in Internet-Stellenbörsen. Printmedien kommen dagegen nur auf 20 Prozent der Nennungen - und liegen damit noch hinter der Arbeitsagentur mit 22 Prozent.

Sieben von zehn Stellen über Internet-Anzeigen besetzt

Zumindest, was die beiden letzteren Recruiting-Wege angeht, passen die Prioritäten der Entscheider jedoch nicht mit der Realität zusammen. So generierten die Befragten im vergangenen Jahr nur drei Prozent ihrer Einstellungen über die Arbeitsagentur - aber 14 Prozent über Anzeigen in Printmedien.

Klarer Sieger bleibt aber das Internet. 2010 holten die Unternehmen 72 Prozent der neuen Mitarbeiter über digitale Wege ins Haus.

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