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Digitalisierung der Pflege

Audi BKK setzt auf Sturz-App für Senioren

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Mittels Künstlicher Intelligenz will die Audi Betriebskrankenkasse (BKK) die Situation in Pflegeheimen verbessern.
Die Historie der heutigen gesetzlichen Krankenversicherung Audi BKK ist eng mit dem gleichnamigen Automobilkonzern verbunden.
Die Historie der heutigen gesetzlichen Krankenversicherung Audi BKK ist eng mit dem gleichnamigen Automobilkonzern verbunden.
Foto: Birkir Asgeirsson - shutterstock.com

Die gesetzliche Krankenversicherung Audi BKK schließt sich mit dem jungen Berliner Health-Tech-Spezialisten Lindera zusammen, um die Situation Pflegebedürftiger zu verbessern. Die Partner setzen bei der Mobilität der Menschen an. Ziel ist, sie vor dem Hinfallen zu bewahren. Die Audi BKK nutzt dafür eine Mobilitätsanalyse von Lindera, die auf künstlicher Intelligenz (KI)künstlicher Intelligenz (KI) basiert. Eine sogenannte Sturz-APP soll über die Kamera des Smartphones das individuelle Risiko analysieren und Vorschläge für den Patienten unterbreiten. Die Audi BKK will ihren VersichertenVersicherten diesen Service künftig in 18 stationären Einrichtungen anbieten. Alles zu Künstliche Intelligenz auf CIO.de Top-Firmen der Branche Versicherungen

Darüber hinaus sollen Ergebnisse des Projekts in eine Studie der Forschungsgruppe Geriatrie an der Berliner Charité einfließen. Die Forscher überprüfen, inwieweit der Einsatz der Sturz-App das Sturzrisiko verringert und wie sich die Sturzprophylaxe verbessert. Über einen Zeitraum von sechs Monaten befragt die Charité Pflegekräfte und Bewohner. Ende 2021 sollen die Resultate vorliegen.

Vernetzung von Therapeuten und Pflegediensten

Saskia Pukall, stellvertretende Einrichtungsleiterin in einer BBG Senioren-Residenz in Braunschweig, kommentiert: "Mit der Lindera Sturz-App können wir eine gleichbleibende Qualität der geriatrischen Assessments gewährleisten." Die Einrichtung könne nun das individuelle Sturzrisiko der Bewohner präzise erfassen, und zwar unabhängig davon, wer die Analyse vornimmt, so Pukall weiter. Die Audi BKK und Lindera kündigen weitere gemeinsame ProjekteProjekte an. Dafür baut das Health-Tech-Unternehmen sein Dashboard aus und arbeitet an Möglichkeiten, Therapeuten und Pflegedienste besser zu vernetzen und zu digitalisieren. Alles zu Projekte auf CIO.de

Nach eigenen Angaben betreut die Audi BKK heute als bundesweit geöffnete Betriebskrankenkasse mehr als 727.000 Versicherte in 28 Service-Centern, unter anderem an allen Produktionsstandorten der Marken Volkswagen, AudiAudi und MAN Truck & Bus. Sie beschäftigt rund 750 Mitarbeiter. Ihre Geschichte reicht bis ins Jahr 1894 zurück und hängt mit dem gleichnamigen AutomobilkonzernAutomobilkonzern zusammen. Top-500-Firmenprofil für Audi AG Top-Firmen der Branche Automobil

Audi BKK | Digitalisierungsprojekt
Branche: Gesundheitsdienstleistungen
Use Case: Senioren länger Mobilität ermöglichen, Pflege verbessern
Produkt: Lindera Sturz-App
Partner: Lindera, Berlin
Forschungpartner: Berliner Charité

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