Digitalisierung in der Praxis

Auf dem Weg zum digitalen Unternehmen

12.07.2019
Anzeige  Die Digitalisierung hat für den Großteil der Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz höchste Priorität. Wie diese Reise in die digitale Welt in der Praxis verläuft und welche Hürden dabei zu überwinden sind, erläutert ein "digitaler Reisebericht" des Beratungshauses DXC Technology. Ein zentrales Thema der Studie: Zahlen sich Digitalisierungsprojekte aus und wie lassen sich die Erfolge messen?

Der digitale Wandel ist kein leeres Schlagwort, mit dem Marktforscher und Medien die Unternehmen malträtieren. Vielmehr ist das Thema bei Geschäftsführern, CIOs und Mitarbeitern in den Fachabteilungen "angekommen": 82 Prozent der Unternehmen werden bis Ende 2019 eine Digitalstrategie umsetzen.

Wie steht es um Ihre digitale Reise? Sind Sie auf dem richtigen Weg? Die DXC-Studie "Digitale Agenda" gibt Aufschluss.
Wie steht es um Ihre digitale Reise? Sind Sie auf dem richtigen Weg? Die DXC-Studie "Digitale Agenda" gibt Aufschluss.
Foto: DXC

Das ist eine der zentralen Erkenntnisse der vierten Auflage der Studie "Digitale Agenda" des Beratungshauses DXC Technology. Mehr als 600 Führungskräfte aus der DACH-Region wurden in diesem Rahmen dazu befragt, wie sie es mit der Digitalisierung halten und welche Resultate entsprechende Initiativen erbracht haben. Die Kernergebnisse der Untersuchung hat DXC Technology in einem Whitepaper zusammengefasst, das Interessierten kostenlos zur Verfügung steht.

Ein positives Signal: Laut der Analyse hat sich der digitale Wandel für Unternehmen bereits jetzt ausgezahlt. So verzeichnen 56 Prozent der Firmen, die eine digitalen Agenda erarbeitet haben, messbare positive Effekte in Kundenzufriedenheit und Qualität. Vor allem die Finanzchefs wird es freuen, dass zudem 81 Prozent der Befragten eine Steigerung des Umsatzes verzeichneten. Digitalisierung rechnet sich also.

Die Mehrzahl der Unternehmen, die eine digitale Agenda haben, registriert messbare wirtschaftliche Erfolge ihrer Digitalisierungsstrategie. Sichern Sie sich jetzt das kostenlose Whitepaper zur Studie "Digitale Agenda" mit vielen weiteren interessanten Erkenntnissen.
Die Mehrzahl der Unternehmen, die eine digitale Agenda haben, registriert messbare wirtschaftliche Erfolge ihrer Digitalisierungsstrategie. Sichern Sie sich jetzt das kostenlose Whitepaper zur Studie "Digitale Agenda" mit vielen weiteren interessanten Erkenntnissen.
Foto: DXC

Networking ist unterentwickelt

Doch wo Licht ist, ist auch Schatten: Nur 15 Prozent der Unternehmen sehen im Aufbau eines Ökosystems aus Partnern und Kunden eine wichtige Aufgabe im Rahmen ihrer Digitalisierungsstrategie. Das gibt zu denken: Industrie-4.0-Initiativen beispielsweise zeigen nachhaltig, dass die Vernetzung von Produktionssystemen, die Einbindung von Partnern und der Aufbau von digitalen Plattformen Vorteile für alle Beteiligten bringt. Ein vielzitiertes Beispiel ist die Fernwartung von Produktionssystemen: Der Hersteller einer Maschine oder einer seiner Partner analysiert im Auftrag des Kunden "remote" die Informationen, die Sensoren an einem System in der Fabrik erfassen. Dadurch lassen sich Ausfallzeiten reduzieren und Wartungsintervalle optimieren.

Nach Einschätzung von DXC Technology wird die Vernetzung mithilfe digitaler Plattformen den Aufbau neuer durchgängiger Wertschöpfungsketten ermöglichen - beispielsweise inklusive automatisiertem Auftragsmanagement und volltransparenter Lieferketten (Supply Chains). Dies ist einem Großteil der Führungskräfte offenkundig noch nicht bewusst.

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Individuelle Organisationsformen sind essenziell

Wer auf die digitale Transformation setzt, benötigt eine passende Organisationsstruktur. Damit tun sich jedoch laut der Studie viele Unternehmen schwer. Ein Teil der Firmen setzt auf einen Chief Digital Officer (CDO), andere auf digitale Projektteams oder separate Unternehmenseinheiten. Außerdem sind Kombinationen dieser Varianten anzutreffen. Welche Organisationsform ein Unternehmen typischerweise wählt, hängt von Marktsituation und Branche ab. Fest steht jedoch: Die eine, optimale Organisationsform gibt es (noch) nicht. Jedes Unternehmen muss einen eigenständigen Weg finden, der dessen individuelle Anforderungen berücksichtigt.

Hier kommt ein weiterer Faktor ins Spiel: die Mitarbeiter. Mehr als 60 Prozent der befragten Führungskräfte räumen ein, dass sich in ihren Firmen Mitarbeiter dagegen sträuben, gewohnte Verfahrensweisen aufzugeben. Das gilt nicht nur für den Sachbearbeiter oder den Maschinenbediener, sondern auch für den Abteilungsleiter. Neben der Furcht vor Veränderung spielt dabei der Faktor "Besitzstandswahrung" eine Rolle. Mitarbeiter sperren sich dagegen, dass sie möglicherweise im Zuge der Digitalisierung andere Aufgaben übernehmen müssen und tendieren in der Folge dazu, ihr "Königreich" zu verteidigen.

Das heißt, dass vor allem die Führungskräfte gefordert sind. Sie müssen ihren Mitarbeitern klar machen, dass Digitalisierung eine Notwendigkeit ist, kein von "oben" aufgezwungenes Konzept, das - wie eine Modeerscheinung - nach kurzer Zeit durch einen anderen Ansatz ersetzt wird. Vereinfacht gesagt: Es braucht eine "Leadership Communication", die auf der Erkenntnis fußt, dass die digitale Transformation ein fortlaufender Prozess ist, der nicht zum Stillstand kommen darf.

Nach Ansicht fast aller Manager von Unternehmen in der DACH-Region hat die Digitalisierung ihre Branche bereits verändert
Nach Ansicht fast aller Manager von Unternehmen in der DACH-Region hat die Digitalisierung ihre Branche bereits verändert
Foto: DXC

Klar ist auf jedem Fall, dass der digitale Wandel bereits in vollem Gange ist. Für Unternehmen stellt sich daher nicht die Frage, ob sie sich dieser Entwicklung stellen wollen. Vielmehr sollten sie die Chancen zu nutzen wissen, die ihnen die Digitalisierung an die Hand gibt. Wer das versäumt, muss damit rechnen, in wenigen Jahren vom Markt zu verschwinden.

Details zum Whitepaper

Das 23-seitige Whitepaper "Digitale Agenda - Ein digitaler Reisebericht" von DXC Technology basiert auf einer Befragung von 600 Fach- und Führungskräften von Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Studie gibt unter anderem Aufschluss über den Stand der Digitalisierungsinitiativen von Unternehmen in der DACH-Region. Zudem zeigt sie auf, wie sich der digitale Wandel für Unternehmen bezahlt macht und wie sie mit Fragen der Organisation, Technologie und Sicherheit umgehen.

Ergänzend dazu schildern Firmen im Rahmen von "digitalen Reiseberichten", wie sie in der Praxis Digitalisierungsprojekte angestoßen und umgesetzt haben. Das White Paper "Digitale Agenda" steht hier zum kostenlosen Download bereit.

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