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Im öffentlichen Sektor finden Technologie-Unternehmen Absatzchancen

Australien als Einstieg in den Outsourcing-Markt Asia-Pazifik nutzen

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Da lacht das Känguru vom Amt. Denn der öffentliche Sektor Australiens will sich modernisieren. Dazu wird entsprechend tief in den Beutel gegriffen. Wer davon profitieren will, sollte jetzt in den Markt eintreten, so die Analysten von Datamonitor. Ihre These: Über Australien lassen sich im gesamten Raum Asia-Pazifik, also auch in China und Indien, Absatzmärkte erschließen.

In diesem Land ist es nach den Zahlen der Analysten nicht ungewöhnlich, dass ein Outsourcing-Vertrag mit der öffentlichen Hand mehr als 100 Millionen US-Dollar umfasst. In Einzelfällen kann das schon einmal bis 367 Millionen Dollar gehen. Datamonitor rechnet damit, dass diese Entwicklung anhält.

Australien biete sich als Einstieg in den gesamten Raum Asia/Pazifik an, so die Analysten. "Die gemeinsame Sprache, ähnliche Verwaltungsstrukturen und vergleichbare Trends in der IT-Nutzung machen den Kontinent zu einem vielversprechenden Ort für nordamerikanische und europäische Anbieter", sagt Christine Chang, Public Sector Associate Analyst bei Datamonitor.

Doch auch China und Indien geraten zunehmend als Nachfrager in den Fokus. Dabei müssen sich Anbieter allerdings mit für sie fremden Strukturen im öffentlichen Sektor vertraut machen. Beispiel China: Nach wie vor sind Fragen des Urheberrechts nicht geklärt. Außerdem ist das Beschaffungssystem der dortigen Verwaltung "vielschichtig", wie es Datamonitor ausdrückt.

Im Vorfeld der Olympischen Spiele beobachten die Analysten aber massive Bemühungen der Chinesen, ihre Technologie medaillenverdächtig zu machen.

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