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Bank schützt sich durch KI-gestützte Früherkennung



Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.
Mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) will die DZ BANK auch Security-Bedrohungen erkennen, die von herkömmlichen Firewalls und Intrusion-Detection-/Prevention-Systemen übersehen werden.
Die DZ Bank schützt sich vor Angriffen mit KI von Vectra.
Die DZ Bank schützt sich vor Angriffen mit KI von Vectra.
Foto: DZ Bank

Die DZ BANKDZ BANK, das Zentralinstitut für mehr als 900 Genossenschaftsbanken in Deutschland, nutzt eine KI-gestützteKI-gestützte Netzwerkverkehrsanalyse, um versteckte Cyberangriffe zu erkennen und Bedrohungen schneller zu stoppen. Top-500-Firmenprofil für DZ Bank Alles zu Künstliche Intelligenz auf CIO.de

"Klassische Präventionssysteme wie Firewalls und Intrusion-Detection-/Prevention-Systeme decken keine fortschrittlichen persistenten Bedrohungen oder anomales Verhalten im Netzwerk ab", erklärt Matthias TauberMatthias Tauber, Senior Services Manager für IT-SicherheitIT-Sicherheit bei der Bank. "Signaturbasierte Systeme erkennen nur das, was sie wissen; das, was sie verpasst haben, bleibt unsichtbar. Wir wollten von einer herkömmlichen zu einer neuen Technologie wechseln." Profil von Matthias Tauber im CIO-Netzwerk Alles zu Security auf CIO.de

Datenschutz- und Finanzbestimmungen

Der Schutz des Geschäftsbetriebs und der sensiblen Informationen werde der Bank aber durch Datenschutz- und Finanzbestimmungen erschwert. So sei in Deutschland der Einsatz vieler Monitoring-Techniken ebenso verboten wie die elektronische Überwachung von Mitarbeitern und deren Kommunikation.

Schnelle Reaktion auf Vorfälle

Die Bank suchte nach einer benutzerfreundlichen Plattform zur Analyse des Netzwerkverkehrs, die die Zeit zur Erkennung von Bedrohungen verkürzt, automatisch Warnmeldungen auslöst und die Reaktion auf Vorfälle beschleunigt. Zum Einsatz kommt nun die KI-gestützte Plattform Cognito des kalifornischen Unternehmens Vectra.

Die Software ermögliche es, Bedrohungen in Echtzeit zu erkennen, automatisch Warnmeldungen auszulösen und schnell auf versteckte Angreifer zu reagieren, heißt es in einer Mitteilung. "Cognito macht es möglich, dass wir uns auf die risikoreichsten Bedrohungen konzentrieren", erläutert Tauber.

Fachwissen und Data Science

Die Lösung kombiniere dabei menschliches Fachwissen mit Data Science, maschinellen Lerntechniken und Verhaltensanalysen. Durch die Automatisierung verkürze sich die Suche nach Bedrohungen auf Minuten. Die ständig lernenden Verhaltensmodelle würden Angreifer in Echtzeit erkennen. Sie ermöglichten so eine schnelle Reaktion und seien Ausgangspunkt für weitere Untersuchungen.

Die DZ BANK als zentrales Kreditinstitut der GenossenschaftsbankenGenossenschaftsbanken ist mit 506 Milliarden Euro Bilanzsumme im Jahr 2017 die zweitgrößte BankBank deutschlandweit. Sie beschäftigt 30.000 Mitarbeiter in Europa, Asien und den USA. Alles zu Finance IT auf CIO.de Top-Firmen der Branche Banken

DZ BANK | Anomalie-Erkennung im Netzwerk

Branche: Finanzdienstleistungen
Zeitrahmen: 12 Monate
Mitarbeiter: 5
Produkte: Cognito Detect
Dienstleister: Vectra
Einsatzort: weltweit
Internet: www.dzbank.de

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