Hamburger IT-Strategietage


// Am 21. und 22. Februar 2019 treffen sich im Hotel Grand Elysée CIOs und IT-Entscheider zu den 17. Hamburger IT-Strategietagen 2019. Der von CIO-Magazin und Hamburg@work gemeinsam veranstaltete Kongress bietet Top-Referenten, spannende Vorträge und eine lebhafte Diskussion.

IT-Strategietage 2018

"Bei Managern besteht der größte Änderungsbedarf"



Florian beschäftigt sich mit vielen Themen rund um Technologie und Management. Daneben betätigt er sich auch in sozialen Netzen.
Die Digitalisierung ist ein höchst komplexes Unterfangen. Auf den Hamburger IT-Strategietagen bekam man zu hören, wie Kuka, BMW und Signal Iduna die Sache angehen.
IT-Strategieradar mit BMW CIO Klaus Straub (v.l.), Markus Warg (Vorstand, Signal Iduna Group) und Holger Ewald (CIO bei Kuka)
IT-Strategieradar mit BMW CIO Klaus Straub (v.l.), Markus Warg (Vorstand, Signal Iduna Group) und Holger Ewald (CIO bei Kuka)
Foto: Foto Vogt

Mit Holger EwaldHolger Ewald (CIO bei KukaKuka), Prof. Dr. Markus Warg (Vorstand, Signal Iduna GroupSignal Iduna Group) und Klaus Straub (BMWBMW Group CIO) bat Moderator Horst EllermannHorst Ellermann gleich drei deutsche Top-Manager auf die Bühne der Hamburger IT-Strategietage, um aus erster Hand über den Status Quo ihrer Digitalisierungsbemühungen zu berichten. Top-500-Firmenprofil für BMW Top-500-Firmenprofil für Kuka Top-500-Firmenprofil für Signal Iduna Gruppe Profil von Holger Ewald im CIO-Netzwerk Profil von Horst Ellermann im CIO-Netzwerk

Keine Digitalisierung ohne Robotik

Den Anfang machte Holger Ewald. Der CIO verdeutlichte die Wichtigkeit des digitalen Wandels, besonders für einen Roboterhersteller sei das essenziell. Nachdem man es geschafft habe, die Roboter "aus ihren Käfigen zu befreien", so Ewald, gehe es nun darum, die Robotik mit der Intelligenz des Internets zu verschmelzen: "Für uns ist klar: Durch die Robotik wird die DigitalisierungDigitalisierung zum Leben erweckt. Dinge wie das Internet of Things werden hierdurch erst real." Alles zu Digitalisierung auf CIO.de

Da Robotik über ein sehr breites Anwendungsfeld verfüge, sei für Kuka darüber hinaus das Thema Robotik-as-a-Service von strategisch wichtiger Bedeutung.

Versicherer vor Paradigmenwechsel

Auf die Frage von Horst Ellermann, ob bei Signal Iduna in Sachen Digitalisierung die Alarmglocken schrillen, antwortete Vorstandsmitglied Dr. Warg: "Wir sind uns sehr wohl bewusst, dass die Konkurrenz groß ist und wir uns ein Stück weit neu erfinden müssen. Unser Leitgedanke ist dabei, dass die Top-Service-Erlebnisse unserer Kunden - in allen Lebensbereichen - auch die digitalen Erwartungen an die Signal Iduna prägen."

Denn VersicherungsprodukteVersicherungsprodukte in ihrer derzeitigen Form, so Dr. Warg, werde wahrscheinlich schon bald niemand mehr haben wollen. Wohl aber den Nutzen. Die große Herausforderung, so der Signal-Iduna-Vorstand, liege dabei darin, weg vom Verkauf langweiliger Versicherungsprodukte zu kommen. Stattdessen müsse der Gebrauchsnutzen dieser Produkte im Vordergrund stehen - etwa durch Echtzeitmessungen und Smartphone-Apps. Top-Firmen der Branche Versicherungen

Kunden und Mitarbeiter im Mittelpunkt

Klaus Straub, CIO von BMW, sprach anschließend über die digitalen Zielsetzungen seines Unternehmens. Der Münchner AutomobilkonzernAutomobilkonzern will sich in den kommenden Jahren zum Top-Anbieter für Mobilitätsdienstleistungen mausern. Dazu, so Straub, sei der Aufbau eines Customer Ecosystem unabdingbar - um die derzeit acht bestehenden, internationalen Kundenkanäle zusammenzuführen. Dramatische Veränderungen für die Kunden erwartet der BMW CIO insbesondere durch die Verknüpfung von Elektromobilität und autonomer Mobilität. Top-Firmen der Branche Automobil

Die größten Umwälzungen machte der BMW-CIO aber auf menschlicher Ebene aus: "Unsere Mannschaften werden sich dramatisch verändern müssen und wir werden uns verändern müssen. Ich glaube, bei den Managern besteht der größte Änderungsbedarf."

Zur Startseite