Ein Drittel Verweigerer

Belegschaft forciert Bring Your Own Device

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

Die befragten Firmen erkennen in "Bring your own device" Vorteile. Insgesamt beobachten 55 Prozent eine Steigerung der Produktivität. Dazu ein paar genauere Zahlen: 21 Prozent sprechen von einer bis zu zehnprozentigen Steigerung. Bei 26 Prozent liegt die Erhöhung zwischen zehn und 30 Prozent. Acht Prozent verzeichnen sogar noch höhere Raten.

Die Kehrseite der Medaille: Kontrollverlust und daraus resultierende Sicherheitsprobleme. Lediglich 43 Prozent aller befragten Unternehmen geben an, sie wüssten von "allen" in den Büros genutzten Geräten. Weitere 30 Prozent erklären, sie wüssten von "den meisten" Handhelds. 25 Prozent wissen von "manchen".

Dass das gefährlich werden kann, scheint nicht jedem klar zu sein. Nur 30 Prozent der Umfrageteilnehmer sprechen von Sicherheitsproblemen.

BYOD ist kein kurzfristiges Phänomen

Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: "Bring your own device", wofür sich bereits das Kürzel BYOD durchsetzt, gilt nicht als kurzfristiger Hype. Gut drei von vier Unternehmen (74 Prozent) erklären, dass sich private und berufliche Nutzung von mobilen Endgeräten seit fünf Jahren immer mehr vermischen. 71 Prozent gehen davon aus, dass sich dieser Trend künftig noch verstärkt.

Einen der Gründe dafür sehen die Marktforscher in der wachsenden Mobilität der Mitarbeiter. Mehr als jedes dritte Unternehmen (36 Prozent) gibt in der Studie an, die Anforderungen an Mobilität seien heute höher als vor fünf Jahren.

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