Desktop-Virtualisierung

Bis zu 600 Dollar weniger pro PC

23.02.2010
Von Hartmut  Wiehr

Flexible IT-Architektur mit Desktop-Virtualisierung

Um diese mit dem Lebenszyklus der Geräte verbundenen Arbeiten zu erleichtern und zu automatisieren, wurden zahlreiche Tools entwickelt wie zum Beispiel Configuration Management Databases (CMDBs) oder Electronic Software Distribution (ESD). Desktop-Virtualisierung ist mit ihren Fähigkeiten laut IDC als Alternative zu diesen Werkzeugen zu begreifen.

Mit der Entwicklung von Hypervisoren, die zunächst für Server-Konsolidierung und Management von Daten und Applikationen eingesetzt wurden, sehen die Marktforscher von IDC auch eine neue Etappe für die Verwaltung von Arbeitsplatzrechnern. So werden Hypervisoren auf Einzel-PCs installiert, um den Anwendern den parallelen Betrieb von mehreren Betriebssystemen zu erlauben – zum Beispiel Windows und Mac (AppleApple) nebeneinander. Alles zu Apple auf CIO.de

Desktop-Virtualisierung verlagert Betriebssysteme, Applikationen und Daten der Anwender auf zentrale Server, sodass sich die User in der Regel an jedem verfügbaren Computer einloggen und auf „ihre“ angestammte Arbeitsoberfläche zurückgreifen können – ein Konzept, wie es Sun mit Ray schon vor Jahren entwickelt hatte. Diese Variante von zentralisierten virtuellen Desktops (von IDC jetzt CVD genannt) kann als Fortsetzung oder Ablösung früherer Thin-Client-Modelle betrachtet werden, die vor allem unter Citrix ICA mit unzureichender Bandbreite zu kämpfen hatten und sich deshalb auch nie auf breiter Front durchsetzen konnten.

Hypervisor-Technologie, so IDC, führt zu einer flexibleren IT-Architektur, die durch die Abtrennung der physikalischen Verbindung von PC und installierter Software das Management der Desktop-Landschaft deutlich vereinfacht. Die IT-Abteilung kann mit diesem Instrumentarium eine größere Kontrolle gewährleisten und schneller auf neue Anforderungen reagieren.

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