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Container-Plattform

Boehringer Ingelheim setzt auf OpenShift

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Mit der Kubernetes-Plattform Red Hat OpenShift bringt der Pharmakonzern neue Services bis zu fünfmal schneller auf den Markt.
Boehringer Ingelheim hat sich für die quelloffene Container-Anwendungsplattform OpenShift entschieden.
Boehringer Ingelheim hat sich für die quelloffene Container-Anwendungsplattform OpenShift entschieden.
Foto: Boehringer Ingelheim

Das digitale Gesundheitsportfolio steht im Zentrum eines Plattform-Projekts bei der Boehringer IngelheimBoehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co KG. Der Konzern nutzt die Kubernetes-Plattform Red Hat OpenShift, um neue Anwendungen und Services schneller bereitzustellen. Es geht beispielsweise um Angebote in den Bereichen Telemedizin, elektronische Gesundheitsakten und medizinische Verschreibungen. Nach Unternehmensangaben kann der Konzern neue Services nun bis zu fünfmal schneller auf den Markt bringen. Top-500-Firmenprofil für Boehringer Ingelheim

Mit Red Hat OpenShift ist Boehringer Ingelheim in der Lage, Cloud-native Anwendungen in einer Hybrid-Cloud-Umgebung zu entwickeln und auszuführen. Der Einsatz von OpenShift in den eigenen Rechenzentren des Konzerns sowie der verwaltete Service Red Hat OpenShift Dedicated in der AWS-Cloud (Amazon Web Services) beschleunigen die Anwendungsentwicklung. Außerdem arbeiten die Entwickler den Angaben zufolge stets in der Umgebung ihrer Wahl. Über die Open-Source-Plattform OpenDevStack hat der Konzern Zugriff auf standardisierte Tools und Anwendungen für eine schnelle Einführung von Continuous-Delivery-Prozessen (CD).

Automatisierte Dokumentation soll Compliance sichern

Die Pharmaindustrie ist stark reguliert. Mit Red Hat OpenShift und OpenDevStack kann der Konzern automatisch Dokumentationen erstellen, um den jeweils aktuellen Branchenrichtlinien gerecht zu werden. Clemens Utschig-Utschig, Head of IT Technology Strategy & CTO bei Boehringer Ingelheim, sagt: "OpenShift gab uns die Struktur und die Stabilität, um Kubernetes auf Enterprise-Niveau zu implementieren, unsere eigenen Cluster zu entwickeln und nahtlos mit Cloud-Service-Providern zu integrieren." Der Einsatz von Open-Source-SoftwareOpen-Source-Software erweise sich zudem als Pluspunkt bei der Suche nach Fachkräften. Alles zu Open Source auf CIO.de

Boehringer Ingelheim, 1885 gegründet, ist nach wie vor in Familienbesitz und bietet Arzneimittel, Produkte zu Tiergesundheit und Biopharmazeutika an. Der Konzern beschäftigt rund 52.000 Mitarbeiter.

Boehringer Ingelheim | Open Source
Branche: PharmaPharma
Use Cases: schnellere Markteinführungen, Erfüllen von Compliance
Produkte: Red Hat OpenShift, OpenDevStack
Partner: Red Hat Top-Firmen der Branche Chemie

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