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IoT-Unternehmen

Bosch eröffnet IT-Campus für Mitarbeiter



Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.
Mit einem neunen Kompetenzzentrum will der Automobilzulieferer die Digitalisierung aller Bereiche beschleunigen. Dort sollen in Zukunft die Fäden der weltweiten Bosch-IT zusammenlaufen.
In der Projektarbeit auf dem IT-Campus werden Innovationsmethoden wie Design Thinking angewandt.
In der Projektarbeit auf dem IT-Campus werden Innovationsmethoden wie Design Thinking angewandt.
Foto: Bosch

Im Stuttgarter Stadtteil Feuerbach hat die Bosch-Gruppe einen "IT-Campus" als neues Kompetenzzentrum eröffnet. Dort sollen in Zukunft die Fäden der weltweiten Bosch-IT zusammenlaufen. Rund 2000 des 7500 Mitarbeiter großen Bereichs arbeiten dort. Durch das Zentrum solle der Transformationsprozess von BoschBosch hin zu einem IoT-Unternehmen beschleunigt werden. Zu den Produkten und Erfahrungen eines Technologiekonzerns komme nun die Dynamik eines jungen IT-Unternehmens. Top-500-Firmenprofil für Bosch

Innovative IT- und Softwarelösungen

"Ging es früher hauptsächlich darum, die weltweite IT-Infrastruktur von Bosch zu erweitern, Anwender zu unterstützen und PCs oder Monitore bereitzustellen, konzentriert sich die IT jetzt immer stärker darauf, innovative IT- und Softwarelösungen voranzutreiben", sagt Stefan Asenkerschbaumer, der innerhalb der Geschäftsführung zuständige IT-Verantwortliche. Das Unternehmen habe sich zum Ziel gesetzt, bis 2020 jedes neue elektronische Produkt zu vernetzen und darauf basierende Services zu entwickeln.

Chief Digital Officer (CDO) für jeden Unternehmensbereich

Damit dies noch besser gelingt, konzentriere künftig jeder Unternehmensbereich seine digitalen Aktivitäten bei einem Business Chief Digital Officer. Dieser solle gemeinsam mit seinem Partner in der Bosch-IT neue Innovationsprojekte starten. Umgesetzt werden die ProjekteProjekte anschließend von global vernetzten Teams. "Die enge Verzahnung von IT und Fachbereichen trägt dazu bei, dass wir datenbasierte Geschäftsmodelle noch schneller entwickeln und vermarkten können." Alles zu Projekte auf CIO.de

Arbeitsplatz der Zukunft - "Inspiring Working Conditions"

Den fünfstöckigen neuen Campus haben die Architekten nach dem bereits an anderen Bosch-Standorten eingeführten Konzept "Inspiring Working Conditions" eingerichtet. Der Campus umfasst offene Büroflächen mit Bereichen für Team- und Einzelarbeit, kreativ gestaltete Workshop-Räume, flexible Gruppenarbeitstische oder klassische Besprechungs- und Konferenzzimmer.

Zusätzlich zu den nicht fest zugeordneten Schreibtischplätzen gibt es Fokus- und Telefonräume sowie Orte zum Austausch und zur Erholung wie Lounges, Ruheräume und Gastronomie. Für Projekte steht ein User-Experience-(UX)-Studio zur Verfügung. Zusammen mit Kunden und Anwendern können dort Entwickler frühzeitig Prototypen evaluieren.

"IT-Space" soll Überblick verschaffen

Die Ausstattung der Arbeitsplätze umfasst High-End-Notebooks und Smartphones, Konferenz- und Desk-Sharing-Tools wie Skype for Business sowie Kommunikations-Infrastruktur für die Teamarbeit über Länder-, Zeit- und Bereichsgrenzen hinweg. Im "IT-Space" können sich die Mitarbeiter einen Überblick über das Hard- und Software-Angebot verschaffen und sich beraten lassen.

Bosch-Gruppe | IT-Campus

Branche: AutomotiveAutomotive
Zeitrahmen: Juni 2015 bis Juni 2017
Mitarbeiter: Campus für 2000 Mitarbeiter
Aufwand: Investitionssumme Bauherr: 90 Millionen. Euro; Grundstück: 11.000 qm2, Nettogesamtfläche: 38.500 qm2
Produkte: Großraumbüros nach dem Grundsatz "Inspiring Working Conditions" (IWC)
Einsatzort: Stuttgart-Feuerbach
Internet: www.bosch.com Top-Firmen der Branche Automobil

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