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Gesundheitskarte - Medica Media

Carta Incognita

Unklare Möglichkeiten eines Data Warehouse

Zu unklar sind dem Otto-Normal-Patient die Möglichkeiten eines Data-Warehouse, das ganz offenkundig eine neue Form der Transparenz über Patienten herstellt - und im Guten beispielsweise eine individuelle Betreuung von Patienten möglich macht. Parallel diskutiert die Kassenärztliche Bundesvereinigung dann jedoch den Morbiditätsindex. Patienten würden dann je nach Diagnose unterschiedlichen Risikogruppen zugeordnet. Anhand der Ausgaben für diese Patientengruppen ließe sich der künftige Bedarf prognostizieren. Dazu bedarf es Daten, die eben nicht immer zum Nutzen des Patienten eingesetzt werden müssen.

Der Haken an allen Angstszenarien: Der Patient ist der Chief über seine ureigene Informationen - der CIO seiner eigenen Krankengeschichte. Gerade deshalb müssen Fragen verständlich und überzeugend beantwortet werden. Denn erst dann dürfte der Patient seine Daten in den immer effizienter werdenden Gesundheitskreislauf geben. Wie sagte doch Jürgen Sembritzki aus dem Zentrum für Telematik im Gesundheitzswesen so trefflich in seinem Schlusswort: "Wir müssen sachlich diskutieren und besser kommunizieren".

Na denn, gute Besserung!

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