CIO Auf- und Aussteiger


E.ON Business Services

Christine Grabmair leitet neue E.ON-Unit



Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.
Christine Grabmair hat die Leitung der neu gegründeten Unit Strategy & Architecture beim Energiekonzern E.ON übernommen. Zuvor war sie CIO beim Automobilzulieferer Hella und CIO bei ThyssenKrupp.
Christine Grabmair führt jetzt die neue Unit Strategy & Architecture (S&A) in E.ONs IT-Funktion.
Christine Grabmair führt jetzt die neue Unit Strategy & Architecture (S&A) in E.ONs IT-Funktion.
Foto: Hella

Christine GrabmairChristine Grabmair leitet die Anfang Januar 2018 in E.ONsE.ONs IT-Funktion neu gegründete Unit Strategy & Architecture (S&A). Wie erst jetzt bekannt wurde, hat sie die FührungFührung der Einheit bereits im April 2018 übernommen Grabmair berichtet an E.ON-CIO Edgar Aschenbrenner, der die Unit zuvor interimistisch geleitet hatte. Top-500-Firmenprofil für E.ON SE Profil von Christine Grabmair im CIO-Netzwerk Alles zu Führung auf CIO.de

CIO bei ThyssenKrupp und Hella

Mit der Konzern-IT kennt sich Grabmair aus, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens zu ihrer Begrüßung. Nach dem Abschluss eines Studiums der Betriebswirtschaftslehre in Wien sowie der Wirtschaftsinformatik in Göttingen war sie von 2004 bis 2017 bei ThyssenKrupp tätig.

Zunächst in der Business-IT des Edelstahl-Geschäfts, später als CIO des Automotive-und-Engineering-Geschäftsbereichs Components Technology. Dort verantwortete sie den Aufbau der internationalen IT-Organisation, das OutsourcingOutsourcing der IT-Infrastruktur sowie die StandardisierungStandardisierung und Harmonisierung von IT-Systemen und -Prozessen. Alles zu Outsourcing auf CIO.de Alles zu Standardisierung auf CIO.de

Im April 2017 wechselte Grabmair als CIO zum Automobilzulieferer Hella. Dort verantwortete sie die zentrale IT-Organisation mit rund 600 IT-Mitarbeitern weltweit. Ende September 2017 schied sie dort im beiderseitigen Einvernehmen wieder aus.

IT-Architektur für Digitalisierung aufbauen

"In ihrer neuen Aufgabe", so E.ON-CIO Aschenbrenner, werde sie "das Profil und Selbstverständnis der neuen IT-Funktion als Treiberin der technologischen Transformation von E.ON aus- und mitgestalten und die dafür notwendige IT-Architektur konzernweit auf- und ausbauen."

Die S&A-Einheit der zum 1. Januar 2018 offiziell gestarteten neuen IT-Funktion vereine die Aufgaben und Rollen hinsichtlich der konzernweiten IT-Strategie, IT-Governance, dem Portfolio-Management und der Unternehmensarchitektur.

Potenziale und Auswirkungen der IT identifizieren

S&A sei in die Strategie-Entwicklung von E.ON eingebunden und unterstütze das Business zusammen mit den entsprechenden Business ITs wenn es darum geht, Potenziale und Auswirkungen der IT zu identifizieren, so das Unternehmen. Darüber hinaus steuere Strategy & Architecture das Portfolio der zentralen IT-Funktionen.

Vorausgesetzt Politik und Kartellbehörden geben grünes Licht für den geplanten und zwischen E.ON und RWERWE vereinbarten Erwerb von innogyinnogy, würden die Bereiche Strategie, digitale Zukunftsarchitektur und technologische Plattformen eine maßgebliche Rolle spielen. Top-500-Firmenprofil für Innogy Top-500-Firmenprofil für RWE

E.ON Business Services

Die E.ON Business Services mit Hauptsitz in Hannover, früher E.ON IT, E.ON IS und is:energy, steuert international mit rund 1.700 Mitarbeitern die konzernweite IT-Funktion der E.ON SE, einem der weltweit größten nichtstaatlichen EnergieunternehmenEnergieunternehmen. E.ON mit Sitz in Essen beschäftigt rund 43.000 Mitarbeiter und legt seinen Fokus auf Energienetze, Kundenlösungen und erneuerbare Energien. Der Umsatz betrug 2017 37,96 Milliarden Euro. Top-Firmen der Branche Energie u. Rohstoffe

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