Finance IT


IT mit Finance zusammengelegt

CIO der Credit Suisse geht

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Karl Landert verlässt die Schweizer Großbank. Hintergrund ist eine Verschmelzung der IT mit Finance und Operations. Seine Aufgaben übernimmt CFO David Mathers.
Karl Landert stand seit 2008 an der IT-Spitze der Credit Suisse.
Karl Landert stand seit 2008 an der IT-Spitze der Credit Suisse.
Foto: Credit Suisse

Die NZZ (Neue Zürcher Zeitung) nennt es einen "überraschenden Abgang": CIO Karl Landert verlässt die Schweizer Bank Credit Suisse. Er saß seit 2008 als oberster IT-Entscheider mit in der Geschäftsleitung. Zum 30. April gab er seinen Posten auf. Zu Landerts neuen Plänen äußert sich die Bank nicht.

Hintergrund dessen ist eine Umstrukturierung der Credit Suisse: Die IT wird mit den Bereichen Finance und Operations zusammengelegt. Eine Sprecherin erklärte gegenüber CIO.de, das solle nicht als Abwertung der IT verstanden werden. Vielmehr sei es Strategie des Hauses, diese Felder als "One Bank" zu integrieren.

Folgerichtig gehen Landerts bisherige Aufgaben an David Mathers. Er fungiert damit in Personalunion als Chief Financial Officer (CFO) und IT-Chef. Mathers ist, wie bisher Landert, Mitglied der Geschäftsleitung.

Zu den Folgen für die Mitarbeiter äußert sich die Credit Suisse bisher nicht. Für die Bank arbeiten insgesamt knapp 49.000 Angestellte. Der jetzt vereinigte Bereich zählt rund 15.000 Mitarbeiter, zuzüglich externen sind es mehr als 20.000.

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