CIO Auf- und Aussteiger


Österreichische Bundesbahnen

CIO Frantz wechselt von OMV zur ÖBB

Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.
Die ÖBB (Österreichische Bundesbahnen) holte Marcus Franz als neuen CIO vom Öl- und Erdgaskonzern OMV Group.
Marcus Frantz wechselt von der OMV zur ÖBB.
Marcus Frantz wechselt von der OMV zur ÖBB.
Foto: ÖBB/Wegscheider

Marcus FrantzMarcus Frantz (52) ist seit April 2017 CIO der ÖBB (Österreichische Bundesbahnen). Er übernahm die Leitung des Bereichs Strategisches Konzern-IT-Management in der ÖBB-Holding AG. Zuvor arbeitete Frantz als CIO bei der OMVOMV Group, einem Öl- und Gasunternehmen (früher Österreichische Mineralölverwaltung, ÖMV). Top-500-Firmenprofil für OMV Profil von Marcus Frantz im CIO-Netzwerk

Sein Vorgänger Peter Lenz wechselte im Januar 2017 als Vice President Delivery & Mitglied der Geschäftsführung zur T-Systems Austria Wien. Er kam im Dezember 2011 ebenfalls von der OMV-Gruppe zur ÖBB.

2013 Aufstieg zum CIO

Seine berufliche Laufbahn begann der Diplom-Kaufmann Frantz als Projektleiter bei internationalen Beratungshäusern, mit den Schwerpunkten Organisations- und Personalentwicklung sowie IT-Strategie in den Bereichen Finanzdienstleistung und Energieversorgung.

Seit seinem Wechsel 2004 zur OMV Group kümmerte er sich dort neben dem operativen IT-Management vor allem um die Harmonisierung der IT-Applikationslandschaft, die Implementierung eines globalen IT-Service Centers und die Entwicklung und Umsetzung der operativen IT-Strategie.

Seit 2013 verantwortete Frantz als CIO der OMV Group - inklusive Petrom and Petrol Ofisi - die gesamte strategische Agenda der Group IT mit dem Fokus auf neue Technologien und die Digitalisierung des Unternehmens.

Digitale Agenda fördern

Seine wichtigsten anstehenden Aufgaben und IT-Projekte bei der ÖBB seien das Vorantreiben der digitalen Agenda, die Harmonisierung der bestehenden Systemlandschaft und die Bündelung der IT im Konzern.

Die ÖBB beschäftigen rund 40.000 Mitarbeiter, der Umsatz belief sich 2015 auf 5,172 Milliarden Euro, der Gewinn auf rund 193 Millionen Euro.

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