Return on Investment (ROI) nicht quantifizierbar

CIOs bei Virtualisierungen unschlüssig

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Menge der physischen und virtuellen Server in den Unternehmen
Menge der physischen und virtuellen Server in den Unternehmen

Die Analysten konstatieren denn auch einen Wildwuchs an Servern und den damit verbundenen Arbeitsaufwand. CIOs beklagen Schwierigkeiten mit dem ReportingReporting. Weil keine Transparenz hergestellt werden könne und weil Metriken fehlten, könne die Effizienz der VirtualisierungVirtualisierung nicht eingeschätzt werden. Alles zu Reporting auf CIO.de Alles zu Virtualisierung auf CIO.de

Ein weiteres Ergebnis: 31 Prozent der CIOs haben für die Virtualisierung sechs bis zwölf Monate gebraucht, 27 Prozent wurden zwischen drei bis sechs Monaten fertig. Bei 16 Prozent hat es länger als ein Jahr gedauert.

Die Autoren der Studie wollten außerdem wissen, welche Ziele mittels Server-Virtualisierung erreicht werden sollen. Ganz oben auf der Liste steht Business Continuity beziehungsweise Disaster Recovery. 27 Prozent der CIOs ist dieser Punkt "extrem wichtig". Es folgen das bessere Management von Hardware-Migration/Upgrades (22 Prozent der Nennungen) vor Ressource Management/Load Balancing (21 Prozent) und Server-Konsolidierung (ebenfalls 21 Prozent).

Anbieter wie User müssen dazulernen

Fazit der Untersuchung: Sowohl Anbieter wie User müssen dazulernen. Notwendig ist vor allem das Entwickeln von Metriken für die Effizienz von Server-Virtualisierung.

Unternehmen sollten den Aufwand, der mit der Virtualisierung verbunden ist, nicht unterschätzen. Sie fahren am Besten, wenn sie Plattformen, Lösungen und Technologien vereinheitlichen.

Zur Startseite