Strategien


Fachbereiche als Black Box

CIOs fehlt Überblick über Freiberufler

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Für IT-Freelancer mit denselben Skills zahlen Firmen oft verschieden viel. Vermittler könnten das Management übernehmen - die führenden im Lünendonk-Ranking.
Die führenden Anbieter für Rekrutierung, Vermittlung und Steuerung freiberuflicher IT-Experten in Deutschland 2011 laut Lünendonk.
Die führenden Anbieter für Rekrutierung, Vermittlung und Steuerung freiberuflicher IT-Experten in Deutschland 2011 laut Lünendonk.
Foto: Lünendonk

Rund 79.000 freiberufliche IT-Spezialisten gab es im vorigen Jahr in Deutschland - und denen geht es gut. Sie setzten insgesamt etwa 7,5 Milliarden Euro um. 2010 waren es noch 6,5 Milliarden Euro, diese verteilten sich auf 74.000 Freie. Das hat der Berater Lünendonk aus Kaufbeuren errechnet. Dessen Einschätzung: Der Bedarf an IT-Freien reißt nicht ab.

Davon profitieren auch Dienstleister, die die Selbstständigen an Unternehmen vermitteln. Diesen Markt hat sich Lünendonk genauer angesehen und ein Ranking der zehn führenden Anbieter "für Rekrutierung, Vermittlung und Steuerung freiberuflicher IT-Experten in Deutschland" 2011 erstellt.

Ein paar Zahlen: Die Top Ten dieses Segments haben demnach im vergangenen Jahr mehr als 1,2 Milliarden Euro umgesetzt. Gegenüber 2010 entspricht das einem Plus von 29 Prozent. Zusammen halten sie etwa 16 Prozent am Markt.

Ein genauerer Blick zeigt, wie groß die Unterschiede zwischen den Top Ten sind. Die Nummer Eins erwirtschaftete fast 15mal mehr Geld als der Letztplatzierte.

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