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Clevere Tipps für Dropbox, Google Drive & Co.

Schwerpunkte? Keine - er interessiert sich vielmehr für (fast) alles, was mit IT, PC, Smartphone und Elektronik zu tun hat. Dabei geht es aber meist nicht um die Technik nur um der Technik willen, vielmehr stehen Nutzen und sinnvolle Anwendung im Vordergrund.

Datei-und Rechtefreigabe, Teamwork und Verschlüsselung

Speichern eines Anhangs in Googlemail / Gmail: Beim Drüberfahren mit der Maus (links) erscheint das Drive-Icon in Grau, nach dem Speichern wird es farbig (rechts).
Speichern eines Anhangs in Googlemail / Gmail: Beim Drüberfahren mit der Maus (links) erscheint das Drive-Icon in Grau, nach dem Speichern wird es farbig (rechts).

Ein weiterer Vorteil von Cloudspeichern ist die Frei-und Weitergabe von Daten und damit auch die Zusammenarbeit an Dateien. Über das integrierte Web-Office können mehrere Personen gleichzeitig an freigegebenen Dokumenten arbeiten, ohne dass jemand erst den Zugriff beenden und wieder freigeben muss. Jede Änderung wird zudem gleich für alle übrigen Zugriffsberechtigten sichtbar.

Was die Freigabe von Dateien selbst angeht, unterscheidet sie sich von Plattform zu Plattform. Gemeinsam aber ist das Vorgehen: Sie klicken mit der rechten Maustaste auf eine Datei oder einen Ordner und wählen im Kontextmenü "Teilen", "Freigeben" oder Ähnliches. Ebenfalls ähnlich sind die Berechtigungen zur Bearbeitung, sie unterscheiden sich bloß im Detail: So erlaubt Dropbox nur in der kostenpflichtigen Proversion einen Kennwortschutz und ein Ablaufdatum. Das GMX Mediacenter und die Telekom Magenta Cloud können dies bereits in der Gratisvariante. Letztere bietet im Übrigen zehn GB kostenlosen Speicher für jeden, für Telekom-Kunden sogar 25 GB.

BeiGoogleGoogle ist die Dateifreigabe - es sei denn, man wählt die Option "Link zum Freigeben abrufen" - auf bestimmte Personen begrenzt. Diese müssen sich über ihr Google-Konto ausweisen. Onedrive bietet im Prinzip ebenfalls beide Varianten, allerdings funktioniert die Einzelfreigabe nicht immer zuverlässig. Alles zu Google auf CIO.de

Google Drive gestattet in der Voreinstellung nur einzeln berechtigten Personen den Zugriff auf freigegebene Dateien in der Cloud ? hier schlägt das Öffnen deshalb fehl.
Google Drive gestattet in der Voreinstellung nur einzeln berechtigten Personen den Zugriff auf freigegebene Dateien in der Cloud ? hier schlägt das Öffnen deshalb fehl.

Wenn Sie als Dropbox-Benutzer umgekehrt von jemandem ohne Dropbox-Konto eine für den Mailversand zu große Datei bekommen möchten, verschicken Sie eine Dateianfrage. Dazu loggen Sie sich mit Ihrem Account auf der Dropbox-Webseite ein und klicken auf "Dateianfragen -> Dateien anfordern". Tippen Sie im nächsten Schritt ein, was Sie haben möchten (zum Beispiel "Fotos aus Hamburg"), sowie nach einem "Weiter" Ihre E-Mail-Adresse. Der Adressat bekommt daraufhin eine Mail mit einem individuellen Link ("Dateien hochladen"). Hat er seine Daten hochgeladen, landen sie automatisch im Verzeichnis "Dateianfragen" Ihrer Dropbox.

Der Dienst "Send to Dropbox" speichert alle Mailanhänge in Ihrer Dropbox, indem Sie Nachrichten mit Attachment geschickt an Ihre individuelle Adresse weiterleiten.
Der Dienst "Send to Dropbox" speichert alle Mailanhänge in Ihrer Dropbox, indem Sie Nachrichten mit Attachment geschickt an Ihre individuelle Adresse weiterleiten.

Wichtig ist zudem der Sicherheitsaspekt, gerade wenn Sie vertrauliche Daten in der Cloud speichern. Das populäre Tool Boxcryptor funktioniert gut, hat aber den Nachteil, dass es in der Gratisversion auf zwei Rechner und einen Speicherdienst beschränkt ist. Diese Nachteile vermeidet Cryptsync , dafür fehlt die Unterstützung von Android und iOS. Mit einer solcher End-to-End-Verschlüsselung schützen Sie Ihre Inhalte sowohl während des Transports als auch vor möglichen Zugriffen in der Cloud. Gleichzeitig sind Sie damit aber allein für Ihr Passwort verantwortlich, um die Daten wieder zu entschlüsseln. Schließlich macht eine 2-Faktor-Authentifizierung den Zugriff auf den Cloudspeicher sicherer, die Sie bei Dropbox, Google, Microsoft und den meisten anderen Onlinespeichern aktivieren können - immerhin wurden bei Dropbox vor Jahren Millionen Zugangscodes gestohlen. (PC-Welt)

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