Cloud Computing


MariaDB SkySQL

Cloud-Datenbank soll sich individuell anpassen lassen

Martin Bayer ist Chefredakteur von COMPUTERWOCHE, CIO und CSO. Spezialgebiet Business-Software: Business Intelligence, Big Data, CRM, ECM und ERP.
MariaDB hat mit SkySQL einen Database as a Service (DBaaS) vorgestellt und baut das Angebot nun mit immer mehr Management- und Konfigurationsoptionen aus.

Erst im März hatte MariaDB mit SkySQL ein Database-as-a-Service-(DBaaS-)Angebot vorgestellt. Nun baut der Anbieter das Feature-Set rund um seine Cloud-Datenbank weiter aus. Mit "Sky SQL Power" sollen Anwenderunter­nehmen ihre individuellen Anforderungen bei Konfiguration und Anpassung eines DBaaS umsetzen können. Beispielsweise ließen sich einzelne Datenbankinstanzen so anpassen, dass sie die vorhandenen Ressourcen effizienter nutzen könnten. Auch Funktionen hinsichtlich Sicherheit, Hochverfügbarkeit sowie Notfallwiederher­stellung könnten kundenindividuell konfiguriert werden, versprechen die Verantwortlichen.

Immer mehr Anwenderunternehmen überlegen, Datenbankservices aus der Cloud zu nutzen.
Immer mehr Anwenderunternehmen überlegen, Datenbankservices aus der Cloud zu nutzen.
Foto: Gorodenkoff - shutterstock.com

Mit SkySQL Power seien dieselbe Flexibilität und Präzision bei einer Cloud-DatenbankCloud-Datenbank möglich, wie es Unternehmen von ihren Installationen vor Ort gewohnt sind. Für Konfiguration und Workflow-Management nutzt SkySQL die ServiceNow-Plattform. Ergänzt wird dies durch einen Kubernetes Operator sowie das dynamische Ressourcen- und Scheduling-Management von Kubernetes selbst. Alles zu Cloud Computing auf CIO.de

Datenbank über Self-Service-Portal konfigurieren

Auf Basis dieser Architektur der SkySQL Foundation sollen Kunden die Typen und Topologien ihrer Datenbankinstanzen selbst auswählen können. Die angepassten Merkmale und Konfigurationen ließen sich dann über ein Self-Service-Kundenportal bereitstellen. Mit SkySQL Power seien Unterneh­men zudem in der Lage, die Größe der spezifischen Instanz zu steuern. Dabei bleibe der Basis-­SkySQL-Stack mit Monitoring, flexibler Festlegung der Größe von Standard-­Instanzen, automatischem Backup und anderen Funktionen der Sky­SQL Foundation weiter vollständig verfügbar.

Ressource- und Scheduling-Management sollen sich in SkySQL Power von MariaDB einfach überwachen und steuern lassen.
Ressource- und Scheduling-Management sollen sich in SkySQL Power von MariaDB einfach überwachen und steuern lassen.
Foto: MariaDB

Maria DB positioniert SkySQL für transaktionale, analytische oder hybride Arbeitslasten. Grundlage bildet eine Kubernetes-basierende Container-Architektur für Multi- und Hybrid-Cloud-Umgebungen. Verfügbar ist SkySQL derzeit auf der Google Cloud Platform (GCP). Die Nutzungsgebühren werden ver­brauchsabhängig im Pay-per-Use-Modell abgerechnet.

Zur Startseite