Beschaffung kann strategische Bedeutung erlangen

CPOs: Mit Automatisierungslösungen kommt bessere Zukunft

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Am häufgsten setzen CPOs Lösungen für Ausgaben-Analyse und E-Procurement ein.
Am häufgsten setzen CPOs Lösungen für Ausgaben-Analyse und E-Procurement ein.

Dass es besser geht, zeigt das Beispiel eines großen Fabrikanten. Das Unternehmen implementierte ein zentralisiertes ERP-System und überprüfte wöchentlich die den Waren zugeordneten Materialien mit ihren Preisschwankungen. Diese Daten gingen monatlich an den CEO. Das Unternehmen entwickelte spezifische Performance-Indikatoren, erkannte, wo Einsparungen möglich sind und konnte die Budgets entsprechend planen.

Die Analysten haben sich die Nutzung von Technologie in der Beschaffungsbranche näher angesehen. Neben Tools für die Ausgaben-Analyse steht E-Procurement mit 69 Prozent der Nennungen ganz oben auf der Liste. 61 Prozent der Befragten arbeiten außerdem mit E-Sourcing und E-Payables. 44 Prozent haben Lösungen für Data Cleansing & Enrichment eingesetzt, 39 Prozent unterstützen Lieferanten-Netzwerke und Portale.

Trotz der aktuellen Schwierigkeiten: Aberdeen traut dem Procurement Entwicklungspotenzial zu. Die Analysten glauben, dass Daten aus Customer Relationship Management (CRMCRM) und Supplier Relationship Management (SRM) künftig mit der Beschaffung verknüpft sein werden. Procurement werde nicht nur Kosten senken, sondern auch den Verkauf unterstützen, so ihre These. Alles zu CRM auf CIO.de

Um diesen Weg zu beschreiten, sollten Unternehmen folgende Schritte vorbereiten:

  • Alle Key-Performance-Indikatoren mit den Haupt-Indikatoren Kostensenkung und operative Kosten korrelieren,

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