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Digitale Lieferkette

Daimler-Lkw kommunizieren automatisch

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Die Daimler-IT setzt für die Belieferung im Werk Wörth eine neue Lkw-Steuerungslösung ein.
Die Daimler-IT rüstet die Mercedes-Benz Lkw technologisch auf.
Die Daimler-IT rüstet die Mercedes-Benz Lkw technologisch auf.
Foto: Daimler AG

Fahren Lkw das Mercedes-Benz-Produktionswerk in Wörth an, kommunizieren die Wagen über automatische Statusmeldungen mit dem Werk und kündigen sich ohne Zutun des Fahrers an. Das ist das Ergebnis eines Gemeinschaftsprojektes der Daimler-IT und der Inbound-Logistik des Werks. Technologische Partner sind Inform aus Aachen und Fleetboard Logistics aus Volkach. Der neue Prozess entspricht den Empfehlungen 4.945 und 4.996 des Verbands der Automobilindustrie (VDA). Solche Empfehlungen zielen auf mehr Branchenstandards ab.

Die Daimler-IT nutzt die Lkw-Steuerungssoftware Syncrosupply, die den Werksverkehr über ein Zeitfenstermanagement steuert. Die Wagen melden sich mit Beginn ihrer Tour über eine App an. Während der Fahrt senden sie alle 15 Minuten StatusupdatesStatusupdates der voraussichtlichen Ankunftszeit (ETA). Außerdem melden sie, wenn sie vordefinierte Entfernungspunkte passieren. Bei Anfahrt an das Werk erhält der Fahrer entweder die Erlaubnis, direkt einzufahren, oder wird gebeten, zu warten. Alles zu Supply Chain auf CIO.de

Flexible Umplanungen und optimale Lenkzeiten

Am Werkstor identifiziert sich der Fahrer mittels Barcode. Den erhält er über die Habbl App von Fleetboard Logistics. Die Standard-Lösung wurde dafür mit der Lkw-Steuerungssoftware verbunden. Dadurch sollen Fahrer und Planer den gesamten Transportprozess digital einsehen können. Bei unvorhergesehenen Abweichungen soll flexibel umgeplant und die Lenkzeiten der Fahrer sollen optimal eingesetzt werden.

DaimlerDaimler setzt mit diesem Projekt die DigitalisierungDigitalisierung seiner Prozesse fort und will die Lösung nun an weiteren deutschen Produktionsstandorten einführen. Stefan Buchner, Mitglied des Vorstands der Daimler Truck AG, sagt: "Der automatische Kommunikationsprozess ist ein Beispiel dafür, wie wir als Lkw-HerstellerLkw-Hersteller unseren Kunden in der Logistik den Einsatz ihrer Fahrzeuge einfacher und effizienter machen." Top-500-Firmenprofil für Daimler Alles zu Digitalisierung auf CIO.de Top-Firmen der Branche Automobil

Daimler | Prozessdigitalisierung
Branche: Logistik/Automotive
Use Case: Lieferkettenoptimierung
Partner: Daimler-IT, Inbound-Logistik des Werks Wörth, Inform (Aachen) und Fleetboard Logistics (Volkach)
Produkte: Software Syncrosupply (LKW-Steuerungssoftware), Habbl-App (Mobile Workflow Management Software)
Einsatzort: zunächst Produktionswerk Wörth, Rollout in Deutschland geplant

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