Touchscreen-Handy in Lederkluft

Das Asus P565 im Test

05.06.2009
Von Verena Ottmann

Handhabung: Das Touchdisplay reagierte einwandfrei auf die Berührung des Fingers beziehungsweise des Stifts. Neben Windows Mobile 6.1 Professional kommt wieder die hauseigene Benutzeroberfläche "Glide" zum Einsatz. Sie ist dank besonders großer Kontrollflächen speziell für die Bedienung per Finger optimiert und macht so wichtige Funktionen wie den Startbildschirm, das Adressbuch, den Dokumente- und Bilderordner sowie den Musikplayer schnell zugänglich. Die Synchronisation ging via Active Sync problemlos über die Bühne.

Die Akkulaufzeit betrug in unserem Test nur rund 3,5 Stunden - das große Display und der schnelle Prozessor sind hier die Schuldigen. Nerviges Detail: Der Slot für die Micro-SD-Karte sitzt unter dem SIM-Kartensteckplatz. Zum Einlegen der Speicherkarte müssen Sie also zuerst das Gehäuse öffnen und den Akku ausbauen.

Integrierte Digitalkamera: Das P565 macht Bilder mit 3,1 Megapixel. Einen Blitz gibt's nicht, dafür stehen viele von Digitalkameras bekannte Funktionen zur Verfügung wie diverse Weißabgleichsmodi, Motivprogramme, Effekte und eine Serienbildfunktion. Helligkeit, Kontrast und Schärfe können Sie über einen Schieberegler anpassen. Der Autofokus arbeitete sehr langsam, und auch das Auslösen dauerte zu lange. Außerdem wurden die Bilder größtenteils unscharf - hier würde ein Blitz gegensteuern. Auch unpraktisch: Nach jedem Bild müssen Sie bestätigen, um weiter fotografieren zu können.

Fazit: Die Optik ist der große Pluspunkt des P565. Zwar funktionieren die Organizer-Funktionen problemlos, und auch die Sprachqualität des SmartphonesSmartphones überzeugte uns. Die schlechte Bildqualität der Digitalkamera und die zum Teil umständliche Bedienung trübten jedoch unsere Begeisterung erheblich. Alles zu Smartphones auf CIO.de

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