Nachhaltigkeit und IT

Der einfache Weg zur grüneren IT

13.05.2022
Anzeige  Nachhaltigkeit gewinnt auch in der IT-Branche zunehmend an Bedeutung. Cloud Computing statt On Premises reduziert die Umweltbelastungen ganz erheblich.
IT und Nachhaltigkeit sind kein Widerspruch – im Gegenteil. Mit Cloud Computing wird nicht nur die IT-Infrastruktur grüner, sondern auch viele Produkte und Prozesse.
IT und Nachhaltigkeit sind kein Widerspruch – im Gegenteil. Mit Cloud Computing wird nicht nur die IT-Infrastruktur grüner, sondern auch viele Produkte und Prozesse.
Foto: Monkey Business Images - shutterstock.com

Es wird zunehmend zur Pflicht für Unternehmen, sich mit ressourcenschonenden Geschäftsmodellen auseinander zu setzen - sei es aufgrund von Forderungen innerhalb von Lieferketten, moralischen Überlegungen, Wettbewerbsdifferenzierung oder auch absehbaren regulatorischen Auflagen und Gesetzen. Laut Gartner haben bereits über 90 Prozent aller Unternehmen ihre Investitionen in Nachhaltigkeitsprogramme in den letzten vier Jahren deutlich erhöht, um so ihr Unternehmer "grüner" auszurichten. Diese Maßnahmen betreffen in hohem Maße auch die IT-Infrastrukturen, denn Netzwerkkomponenten, Storage und Server benötigen sowohl Strom für den Betrieb als auch für die Abführung der anfallenden Wärme in Form von Lüftung und Kühlung.

Die Wolken sind grün!

Die am weitesten verbreitete Lösung zur Reduzierung des CO2-Footprints der IT-Infrastruktur ist eine weitreichende Migration in eine Public Cloud. Denn: Cloud-native Anwendungen verbrauchen vergleichsweise weniger Infrastruktur, physischen Platz und Energie pro User. Cloud Computing ist so ähnlich wie Fahrgemeinschaften: Statt selbst ein Fahrzeug zu besitzen, welches die meiste Zeit auf dem Parkplatz oder in der Garage steht, teilt man es mit vielen anderen.

Eine derart geteilte IT-Nutzung reduziert dann ebenfalls den CO2-Fußabdruck. So zeigen Studien, das sich mit Cloud Computing bis zu 93 Prozent der Energie- und bis zu 98 Prozent der CO2-Emissionen einsparen lassen. Und die Anbieter arbeiten fortlaufend daran, diese Vorteile weiter auszubauen. "Public-Cloud-Dienste gehören heute zum festen Bestandteil nahezu aller IT-Infrastrukturen, das zwingt die Anbieter dazu, sich gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen, wie der Nachhaltigkeit zu stellen", sagt Sid Nag Research Vice President bei Gartner.

CIOs erkennen und nutzen die Cloud-Vorteile

Die Marktforscher von IDC kommen zu ähnlichen Einschätzungen: "Cloud-Architekturen schaffen ein optimales Zusammenspiel von Hardware und Software; sie ermöglichen den bedarfsorientierten Einsatz von Rechenleistung, Speicherkapazität und IT-Anwendungen. Durch die Zentralisierung von physischen IT-Ressourcen und einer softwarebasierte Steuerungsebene, kann die Cloud-Infrastruktur effizienter betrieben und besser skaliert werden", heißt es in einer entsprechenden Studie. Laut einer IDC-Befragung werden bereits in 37 Prozent aller Unternehmen Cloud-Architekturen für nachhaltigere Prozesse eingesetzt und weitere 32 Prozent planen es. Im Detail sehen die befragten IT-Chefs folgende Vorteile beim Cloud Computing:

  • Senkung der Energiekosten - 40 Prozent

  • Verringerung des CO2-Fußabdrucks - 39 Prozent

  • Verbesserte geschäftliche Resilienz - 31 Prozent

Nachhaltiger durch moderne IT

Bei der Beurteilung von Cloud Computing auf die Nachhaltigkeit unterscheidet IDC zwischen "Greening of IT" und "Greening by IT". Bislang haben wir den ersten Punkt beleuchtet, also wie IT grüner werden kann. Doch IT kann auch einen erheblichen Beitrag zur Verbesserung vieler Produkte und Prozesse beisteuern. "Big Data und IoT werden bereits von jedem vierten befragten Unternehmen mit dem Ziel der Verbesserung der Nachhaltigkeit eingesetzt", heißt es in dem IDC-Bericht.

Insbesondere neue Technologien, wie IoT, werden nachhaltige Praktiken, wie Transparenz in den Lieferketten oder einen energieeffizienten Betrieb von Geräten und Gebäuden ermöglichen. Auch die Pandemie hat gezeigt, welchen Beitrag IT leisten kann. "Videokonferenzen und Homeoffice statt Dienstreisen und Pendelverkehr, virtuelle Konferenzen statt Flugreisen auf andere Kontinente, plus Anwendungen, wie Künstliche Intelligenzen und Machine Learning, helfen, energieeffizienter zu arbeiten", sagt Randeep Sanghera, Head of Sustainability beim deutschen Cloud Provider IONOS.

IONOS: Vorbildlich beim Thema Nachhaltigkeit

IONOS ist einer der großen Cloud Provider, der die Verantwortung seiner Kunden auf dem Weg zu einer grüneren Cloud mitträgt. So nutzt IONOS modernste, energieeffiziente Hardware, intelligente Kühlsysteme, und setzt bei vielen Systemen auf Virtualisierung, um den Stromverbrauch noch weiter zu senken. Auf diese Art verbessern die Kunden allein mit der Nutzung der IONOS Cloud die Auswirkungen auf das Klima äußerst nachhaltig.

IONOS nutzt in allen eigenen Rechenzentren in Deutschland im Regelbetrieb zu 100 Prozent erneuerbare Energien, und alle Produktions- und Entsorgungsketten sind konsequent auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Auf diese Art konnte IONOS im Jahr 2021 durch verantwortungsvolles Recycling von alten Servern und Bürogeräten fast 227 Tonnen CO2 einsparen. "Ökologische und soziale Verantwortung sind Kernwerte bei IONOS; wir sprechen hier von 'Corporate Digital Responsibility'", sagt Stefan Mink, Abteilungsleiter TechOps Hosting bei IONOS.

Fazit

Cloud Computing ist erwiesenermaßen nachhaltiger als alle On-Premises-Architekturen. Das liegt zum einen am Skalierungseffekt, der bei einem Cloud-Anbieter deutlich stärker ausfällt als beim eigenen Rechenzentrum. Zum anderen profitieren Cloud-Systeme von einer viel besseren Auslastung. Das alles ist gepaart mit den bekannten Cloud-Vorteilen: Skalierbarkeit, Flexibilität, OpEx statt CapEx und dem "Outsourcing" von Security, Backup und viel System-Administration.

Cloud Computing von IONOS bedeutet digitales Wachstum UND Nachhaltigkeit.

Hier erfahren Sie mehr darüber.

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