Manager-Weiterbildung

Der geschärfte Blick bringt den Mehrwert



Simon Hülsbömer betreut als Senior Project Manager Research Studienprojekte in der IDG-Marktforschung. Zuvor verantwortete er als Program Manager die Geschäftsentwicklung und die Inhalte des IDG-Weiterbildungsangebots an der Schnittstelle von Business und IT. Davor war er rund zehn Jahre lang als (leitender) Redakteur für die Computerwoche tätig und betreute alle Themen rund um IT-Sicherheit, Risiko-Management, Compliance und Datenschutz.
Oliver Haas leitet das IT-Management der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH. Im Kurzinterview gibt der Alumnus des "Leadership Excellence Program" von CIO und WHU Auskunft über aktuelle Projekte.

CIO.de: Herr Haas, welches IT-Projekt steht bei der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung gerade ganz oben auf der Agenda?

Oliver Haas: Die Einführung von Workforce Management ist derzeit das größte Projekt. Das Themenfeld Digitale Transformation zieht sich jedoch durch sehr viele Projekte und Aktivitäten und wird uns über das aktuelle Jahr hinaus beschäftigen.

CIO.de: Wählen Sie aus den folgenden fünf Digitalisierungstrends den für Sie aktuell bedeutendsten aus und begründen Sie Ihre Wahl: Künstliche Intelligenz, Blockchain, Predictive Analytics, Virtual Reality, Internet of Things.

Haas: Als Übertragungsnetzbetreiber ist Internet of Things ein großes Thema. Aber auch Künstliche Intelligenz, Predictive Analytics beziehungsweise allgemein die Verknüpfung mehrerer dieser Trendthemen wollen wir zu Mehrwertbringern für unsere Kunden machen.

CIO.de: Gibt es einen weiteren Trend, den Sie als sehr wichtig ansehen und wenn ja, welchen?

Haas: Das Thema Cloud ComputingCloud Computing und die damit verbundenen Implikationen bieten uns interessante Perspektiven. Alles zu Cloud Computing auf CIO.de

Oliver Haas, Leiter IT-Management der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH, schätzt das Internet der Dinge als wichtigen Trend ein.
Oliver Haas, Leiter IT-Management der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH, schätzt das Internet der Dinge als wichtigen Trend ein.
Foto: Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH / MARK ANSORG Fotograf

Erfahrungen mit dem Leadership Excellence Program

CIO.de: Wie kamen Sie zur Teilnahme am Leadership Excellence Program?

Haas: Den Anstoß gab ein Artikel im CIO-Magazin. Die Gelegenheit mit überschaubarem Zeitaufwand die Wissensbasis und das Netzwerk zu erweitern sind überzeugende Argumente.

CIO.de: Was hat Sie am Basismodul "General Management" am meisten beeindruckt?

Haas: In einer Woche das Themenspektrum von Strategie über Organisation zu InnovationInnovation aufzufächern und sinnvolle Werkzeuge und Impulse zu geben, ist sehr bemerkenswert. Alles zu Innovation auf CIO.de

CIO.de: Inwiefern konnten Sie das erlernte Wissen in Ihren beruflichen Alltag bereits anwenden?

Haas: Es ist weniger der Einsatz von einzelnen Techniken, als vielmehr der geschärfte Blick und die erweiterte Perspektive, die den Mehrwert im Alltag bringen.

CIO.de: Welche Rolle spielt das Entscheider-Netzwerk, das Sie durch das Seminar und die Teilnahme an Alumni-Veranstaltungen aufbauen?

Haas: Als IT-Verantwortlicher ist Change eine der Hauptfelder. Hier ist es aus meiner Sicht unerlässlich, sich auszutauschen und an Erfahrungen anderer zu partizipieren. Die Alumni sind da die ideale Möglichkeit.

CIO.de: Würden Sie das LEP weiterempfehlen und wenn ja, warum?

Haas: Definitiv ja. Eine Woche ist zwar schwer in den Terminplan zu quetschen, aber das sind gut angelegte fünf Tage.

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