Analysten raten, Kommunikations-Infrastruktur zu vereinheitlichen

Der Mitarbeiter der Zukunft ist hyperconnected

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Extremnutzer moderner Kommunikationsmittel sind weit eher bereit als der Durchschnitt, im Auto oder im Urlaub Geschäftsangelegenheiten zu regeln.
Extremnutzer moderner Kommunikationsmittel sind weit eher bereit als der Durchschnitt, im Auto oder im Urlaub Geschäftsangelegenheiten zu regeln.

Wer nun aber meint, dieser Mix aus Büro- und Privatnutzung weise auf wenig Verbundenheit mit dem Arbeitgeber hin, der irrt. Denn als hyperconnected eingestufte Mitarbeiter sind weit eher als der Durchschnitt bereit, sich von der Firma kontaktieren zu lassen, wo auch immer sie gerade sind. So fühlen sich 60 Prozent der Kommunikations-Freaks auch dann im Dienst, wenn sie im Auto sitzen - im Durchschnitt sagen das nur gut dreißig Prozent der Kollegen. Bei Restaurant-Besuchen und im Urlaub beträgt die Diskrepanz 50 Prozent versus 30 Prozent.

Bereit für den Kampf um die Talente

Fazit der Analysten: Unternehmen müssen sich auf die kommende Generation der Extremnutzer einstellen. Sie sollten ihre Kommunikations-Infrastruktur vereinheitlichen und ihre Geschäftsabläufe überdenken. Andernfalls riskieren sie, im "war for talent" auf der langen Leitung zu stehen.

Die IDC-Studie "The hyperconnected: Here they come!" entstand im Auftrag von Nortel. Die Analysten haben 2.400 Arbeitnehmer in 17 Ländern befragt.

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